Rezension: Geschickt eingefädelt.

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Na, was habe ich gesagt?! Ich versprach euch doch eine Rezension nach der anderen und hier ist auch schon die nächste ;).

Dieses Mal ist es eine Art Liebesroman, wobei ich vorab sagen muss, dass es nicht mein Lieblingsgenre ist. Ab und an lese ich gerne mal lustige Titel, um einfach zu schmunzeln und mich in den Figuren wiederzufinden, was bei Thrillern nicht ganz so gut funktioniert, wenn da irgendwer ermordet wird ;).
Wie dem auch sei, irgendwie sprach mich der Klappentext und das Cover an, weshalb ich flottikarotti bei BloggDeinBuch die Bewerbung abschickte und tatsächlich ein Exemplar bekam.
Damit ihr zunächst wisst, worum es geht, kommt hier der Klappentext:
Eishockey-Profi Luc Baker ist fuchsteufelswild: Sein sterbenskranker Vater, zu dem er jeglichen Kontakt abgebrochen hat, will ein blondes Flittchen heiraten! Wütend reist Luc nach Texas, um sich die vermeintliche Erbschleicherin Tara vorzuknöpfen – und erfährt, dass alles nur ein Plan war, um ihn nach Hause zu locken.
 
Modedesignerin Tara ist verzweifelt: Lyle Baker hat sie aus einer Notlage gerette und ihr den Job als Geschäftsführerin des Familienbetriebs gegeben. Doch jetzt ist er tot – und sie muss sich mit seinem Sohn Luc herumschlagen, der sie am liebsten in die Wüste schicken würde. Und leider ist Luc nicht nur schrecklich dickköpfig, sondern auch schrecklich attraktiv….
 
Es fällt mir ein bisschen schwer, allerdings kann ich nur wenig bis gar nichts Gutes über die Story sagen.
schon die ersten Seiten waren recht flach und (sorry) stupide geschrieben. Gut, dachte ich, Bücher sind öfter am Anfang etwas langwieriger und in der Mitte werden sie dann spannender. Leider nicht hier.
Der Wechsel der Protagonisten, der ja eigentlich Dynamik ins Geschehen bringen sollte, führt nur zur Verwirrung und Desinteresse.
Leider ist dieser Roman Geschickt eingefädelt  von Molly O’Keefe so typisch und klischeehaft, dass ich damit nicht viel anfangen kann: Zwei Hauptfiguren, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, die sich, trotz problematischem Anfang, dann  nach sämtlichen Hindernissen nicht nur ansprechend finden, sondern, wie hätte es anders sein können, natürlich am Ende in den Armen liegen.
Sicherlich ist es das Happy End, was ein jeder Leser dieser Romane dann doch schon erwartet, nur fand ich es zu vorhersehbar. Oder anders gesagt: Der Weg, den der Roman beschreitet, war (für mich!!) nicht spannend und tiefgehend genug, um ein solches Ende letzten Endes mit Freude zu ersehnen.
Ich hoffe, ihr könnt nachempfinden, was ich meine?!
Vielleicht bin ich auch einfach nicht der Typ für solche Romane und tue dem ganzen Buch gerade Unrecht. Doch musste ich für mich feststellen, dass weder die Charaktere, noch der gesamte Aufbau das Lesen interessant gestaltet haben.
Wer also auf seichte Liebesromane steht, bei denen die Story vor sich hinplätschert und man einfach mal einen regnerischen Tag rumbekommen mag, für den ist das Buch sicherlich etwas.
Für alle, die mehr Tiefe, Spannung und sympathischere Charaktere mit mehr Persönlichkeit wollen, sollten lieber die Finger davon lassen.
 
Welche Bücher lest ihr am liebsten?

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