Rezept: Pasta in einer Tomaten-Butter-Sauce.

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 Ja, es ist wieder geschehen, ich bin neu verliebt. Sein Name? James. Wer James ist?
Ein absoluter Alleskönner! Er kocht für mich, verwöhnt mich mit allerlei Desserts, ist aufmerksam und weiß, wie er mir helfen kann. Vor einigen Wochen zog er sogar schon bei mir ein, doch erst jetzt gehe ich damit an die Öffentlichkeit. Warum? Na, man musste ja erst einmal schauen, wie die Chemie zwischen uns ist und ob es etwas für länger ist oder nur ein kurzer Flirt. Nun kann ich ganz stolz behaupten, dass wir zusammenbleiben!
Ehe meine Schwiegermama, die hin und wieder mitliest, nun leichte Schweißausbrüche bekommt, keine Panik, denn James läuft mit Strom (nein, kein handlicher ‘Massagestab’… also bitte!) und ist eine Küchenmaschine.
Jaaa, man. Vor etlichen Wochen bekam ich auf der Facebook-Seite von Severin die Möglichkeit (natürlich jeder andere auch) mich für James zu bewerben und siehe da, ich hatte tatsächlich ordentliches Schwein gehabt, wie mir die Gewinner-Mail dann mitteilte, was allerdings erst nach einer kurzen Schnappatmung begriffen werden konnte ^^.
Nun musste ich, wie ja bereits gesagt, erst einmal ein wenig warm werden, denn mit Technik und mir läuft es nicht immer harmonisch ab. Wie gut, dass anbei noch ein Kochbuch lag, das nicht nur schon fertige Einkaufszettel für die jeweiligen Rezepte parat hielt, sondern auch genau erklärte, wie man die jeweiligen Sachen im James zubereitet.
Ich möchte euch also in den kommenden Wochen verschiedene Leckereien zeigen, die man alle mit ihm machen kann, um zu zeigen, wie vielfältig er doch ist.

Beginnen tun wir lecker italienisch und zwar mit Pasta oder genauer: Tagliatelle mit einer Tomaten-Butter-Sauce und Parmesan.

Das Rezept stammt aus dem mitgelieferten Kochbuch und war für mich direkt die erste Wahl.
Denn Pasta geht immer und mit einer guten selbstgemachten Tomatensauce rockt sie einfach alles!
  • 200gr. Tomtatenfleisch in Stückchen
  • 600gr. Strauchtomaten
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 TL brauner Zucker
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl
  • 75gr. kalte butter
  • 50ml Rotwein (Carpineto Chianti Classico*)
  • Pfeffer, Salz
  • 500gr. Tagliatelle
  • 1 Bund Basilikum
  • Parmesan (gerade gibt es eine tolle Cashback-Aktion hier)
Die Strauchtomaten überschüttet ihr zunächst mit kochendem Wasser, damit sich die Haut löst, die ihr dann gemeinsam mit den Kernen beim Vierteln entfernt. Die Zwiebel schält und viertelt ihr ebenfalls und die Knoblauchzehen schält und zerdrückt ihr. Gemeinsam mit dem Olivenöl und dem Zucker gebt ihr nun die Zwiebeln und den Knoblauch in den Mixtopf von James und drückt zweimal auf Turbo, sodass alles schon einmal vermengt und angeschreddert wird.
Dann stellt ihr den Timer auf 5min. und schwitzt alles auf Kochstufe 120°C an. Nach der Hälfte der Zeit löscht ihr es mit dem Rotwein ab. Fertig? Super, dann gebt die Tomatenviertel und die Stücke mit Salz und Pfeffer hinzu, stellt den Timer auf 120°C und auf die Kochstufe 100°C.
Nun braucht ihr euch nicht mehr darum zu kümmern und könnt nebenher die Nudeln kochen.
Nach den 20Minuten gebt ihr die Sauce in eine warme Schüssel und fügt die in Stückchen geschnittene Butter hinzu, um dann alles gemeinsam mit einem Pürierstab fein zu pürieren. Schmeckt nochmal ab, hebt den grob zerkleinerten Basilikum unter und genießt samt Parmesan das leckere Essen!
Es ist wirklich herrlich, wie viel man nebenher machen kann, weil man nicht drauf achten muss, dass etwas anbrennt, man umrühren muss oder oder oder. Dummerweise habe ich mich aber so sehr auf den Timer verlassen, dass ich die Nudeln vergaß und nachher erst einmal putzen durfte ;).
Das Rezept selbst finde ich ziemlich gut, vor allem, weil es das erste Mal war, dass ich mit Rotwein kochte und was soll ich sagen, so schlimm finde ich es gar nicht ^^.
ABER, ich aß die Sauce am nächsten Tag nochmal, weil noch ein wenig übrig blieb und da hat sie mir um länger besser geschmeckt. Ich rate also, kocht gerne vor und lasst sie über Nacht ziehen, dadurch wird sie sehr viel aromatischer.
Hat jemand von euch den James oder eine ähnliche Küchenmaschine? Was sagt ihr dazu? Überflüssig oder genau das, was ihr noch braucht?
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2 Comments

  • Das Rezept klingt super lecker, so Geräte finde ich persönlich aber überflüssig.. mal abgesehen davon dass ich mir das umrühren spare, finde ich bringt es nicht viel Mehrwert mit. Ich komm mit meinen Töpfen und Co allein ganz gut zurecht und die allein haben mich sicherlich weniger gekostet als ein son Gerät 😉
    Aber die Fotos sind toll!!!!!

  • Das hört sich wirklich super an. Ich kannte dieses Gerät bis jetzt noch nicht, aber es schneit ganz ähnlich wie ein Thermomix zu sein, wenn ich das richtig verstanden habe. Wir haben selbst einen Thermomix daheim und ich bin immer wieder begeistert, was solch ein Gerät so alles kann. Die Nudeln sehen übrigens unglaublich lecker aus, da bekomme ich direkt Lust mir selbst welche zu kochen 🙂

    Liebe Grüße 🙂
    http://measlychocolate.blogspot.de

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