Rezept: Tapas, wohin das Auge reicht.

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Schon im letzten Jahr hatte die Jeden-Tag-ein-Buch-Woche, die durch Arthurs Tochter kocht ins Leben gerufen wurde, großen Anklang gefunden. Und dieses Jahr mache auch ich mit!
Zu Anfang muss ich aber leider gestehen, dass ich es nicht schaffen werde, täglich ein Buch vorzustellen, da ich es schlicht und ergreifend nicht mag, über Bücher zu reden (gerade Kochbücher) ohne ein selbst nachgebackenes/kochtes Beispiel anführen zu können. Und weil meine Zeit momentan ja enorm knapp bemessen ist, habe ich es bisher nur sehr spärlich geschafft etwas leckeres zu zaubern und ich weiß nicht, ob ich es in den nächsten Tagen  noch schaffe.
Aber der Gedanke zählt doch, oder?!
Immerhin kann ich euch eines meiner neuen Kochbücher vorstellen, aus dem ich das beste Weißbrotrezept aller Zeiten stibitzt habe.
Mein Buch trägt den Titel Tapas (ja, einfach zu merken, nicht wahr ;)), ist eine Buchbox samt Tapas-Gabeln und kommt aus dem Naumann-Goebel-Verlag.
Ich muss zugeben, ich hatte zuvor in meinem ganzen Leben noch keine Tapas gegessen, doch hat mir dieses Buch richtig Lust auf mehr gemacht!!
Finden tut ihr alles mögliche an Dips, süßen Kleinigkeiten oder eben den Appetitanregenden herzhaften Leckereien, die auf einen Tapas-Teller gehören.
Gerade für Einsteiger ist dieses Buch ideal, da man sich langsam herantasten und sich Stück für Stück durch die spanischen Tapas probieren kann.
Mein Rezept für die kleinen Minibrote mit Oliven und Paprika findet sich direkt zu Beginn des Buches und ist eigentlich kinderleicht.
Zutaten:
  • 250gr Mehl, plus etwas mehr zum Bestäuben
  • 1/2 TL Zucker
  • 1 TL Trockenhefe
  • 1/2 TL Salz
  • (wer mag, 30gr grüne spanische Oliven ohne Stein)
  • 1/4 rote Paprika
  • 4El spanisches Olivenöl zum Einfetten
So, ihr habt alle Zutaten zusammen? Dann geht es nun zum Mischen und Kneten.
Nehmt euch eine große Schüssel (oder wer genügend Platz hat, kann es auch auf der Arbeitsfläche machen) und gebt das Mehl, den Zucker und die Trockenhefe zusammen. Drückt eine Vertiefung in die Mitte und schüttet dort das Salz und 150ml lauwarmes Wasser hinein. Dann knetet alles für etwa 10 Minuten durch, bis es ein glatter und elastischer Teig wird, der nicht mehr an den Händen klebt. Legt den Teig dann zurück in die Schüssel und bestäubt ihn mit Mehl. Stellt die Schüssel nun an einen warmen und zugluftfreien Ort, damit der Teig ordentlich aufgehen kann und sein Volumen verdoppelt. Kneten den Teig dann nochmal ordentlich durch und teilt in nun in drei Teile. Nun könnt ihr die halbierten Oliven und die in Würfel geschnittene Paprika in eure Brotlaibe einarbeiten oder sie, wenn ihr wollt, komplett ohne alles lassen.
Heizt den Ofen auf 200°C vor und streicht die Schälchen (pro Laib eines) mit dem Olivenöl ein.
Gebt dann die zu Kugeln geformten Brotlaibe in die Schälchen und backt sie für etwa 20Minuten.
Ich kann euch sagen: sie sind luftig, lecker, leicht und himmlisch gut! Ich hätte fünf davon essen können!
Das beste Brot, dass ich jemals backte. Ganz ehrlich! Es geht flott und ist unwiderstehlich lecker!!
Serviert habe ich die Minibrote mit den Dips, die ihr ebenfalls in dem Buch findet: Mojo rojo & Mojo verde.
Zutaten:
Mojo rojo
  • Tomaten
  • 1 geschälte Knoblauchzehe
  • 1/1 – 1 Peperoni
  • 4EL span. Olivenöl
  • 2 EL Rotweinessig
  • Salz und Pfeffer
Mojo verde
  • 1 Bund Petersilie
  • 2 grüne Paprika
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4El span. Olivenöl
  • Saft einer Zitrone
  • Salz und Pfeffer
Mischt nun für die jeweiligen Dips die Zutaten zusammen und zerkleinert sie dann in einem Mörser oder mit einem Stabmixer. Passt aber auch, denn ich habe beim Mojo rojo leider ein wenig zu enthusiastisch gemixt, sodass es eher eine Suppe wurde als ein Dip, was dem Geschmack jedoch keinen Abbruch tat ;). Achja, beim Mojo rojo solltet ihr die Tomaten schälen und entkernen. Schmeckt alles mit Salz und Pfeffer ab und genießt danach nur noch!
Besonders gut hat mir das Brot mit dem Mojo rojo geschmeckt. Mmmmmh, wenn ich nur daran denke, bekomme ich sofort wieder Lust dazu!!
Einfach ideal für den Hunger Zwischendurch oder für eure Gäste, um den kleinen Hunger zu stellen und etwas leckeres und besonderes aufzutischen :).
Ps.: Danke für die ganzen lieben Glückwünsche zu meinem Geburtstag! Ich werde mich nächste Woche noch ausführlicher dazu äußern. Aber jetzt huscht ihr wohl besser schnell in die Küche und backt Brot :).

2 Comments

  • Uns ist aufgefallen, dass Ihr Blog viele leckere Rezepte hat. Wir würden uns dafür freuen, wenn Sie sich auf Rezeptefinden.ch registrieren, damit wir auf ihn verweisen können.

    Rezeptefinden ist eine Suchmaschine, die mehrere Blogs und Kochseiten auf deutsch zusammenstellt, und die Blogger profitieren davon, dass Rezeptefinden ihre Seite weiter bekannt macht.

    Um sich auf Rezeptefinden registrieren, gehen Sie einfach auf http://www.rezeptefinden.ch/top-food-blogs-hinzufügen

    Mit freundlichen Grüßen,
    Rezeptefinden.ch

  • Das sieht so lecker aus, ich würd am liebsten jetzt noch los in den Supermarkt und die Zutaten kaufen. Ich liebe Weißbrot ja leider. Ich weiß zwar, dass Vollkornbrot gesünder ist, aber nichts geht über warmes Weißbrot mit einem leckeren Dip. Danke für das tolle Rezept!

    Liebe Grüße
    Bonny

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