Mein Look zum Duft *Quelques Notes D’Amour*

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Wie ihr seht, seht ihr nicht mich. Oh nein, meine zuckersüße Nichte wurde wieder gezwungen hat sich erneut bereit erklärt, ein Teil meines Blogs zu sein und ihr Gesicht für meine Zwecke zu opfern ^^.
Hach, ich liebe sie ja und bin tierisch stolz auf sie. Immerhin hat sie es aus eigener Kraft und eigenem Interesse heraus geschafft, sich von einem schlechten Umgang zu lösen, eigenständig den Realschulabschluss nachzuholen und sich jetzt doch tatsächlich ans Abitur zu setzen. Ich glaube, ich hätte mit 19 nicht den Willen dazu gehabt, wäre meine Schullaufbahn nicht eh klar gewesen (klassisch: Abitur – Studium). Dazu muss man schon ordentlich Schneid haben. Doch ich hätte sie wirklich klatschen können letztens. Denn was sie noch nicht versteht, ist, dass es zum Erwachsenwerden auch dazugehört, sich für sich selbst einzusetzen und auch mal den Mund aufzumachen. Ich bin nämlich der Meinung, dass man auf gewisse Dinge bestehen muss, wenn sie einem zustehen. Ihr Motto lautet allerdings momentan: es zu ignorieren und lieber negative Konsequenzen in Kauf zu nehmen, weil man sich nicht traut.
Da bekam sie vor ein paar Wochen einen Mahnbescheid, weil sie eine Mahnung nicht beachtet hat, die aufgrund dessen kam, weil sie die Hundesteuer nicht bezahlte. Allerdings tat sie dies nicht aus Unwillen, sondern weil sie es nicht mehr auf dem Schirm hatte.
Da man diesen blöden Bescheid einmal bei der Anmeldung bekommt und danach nie wieder, kann einem das mal schnell durchs gedankliche Gitter flitzen und ist auch gar kein Problem. Doch die erste Mahnung, so sagt sie und das glaube ich ihr auch, kam nicht bei ihr an (wäre zudem nichts neues, wenn die Post einmal auf dem Wege flöten geht). Ich machte sie also darauf aufmerksam, dass sie sich ja mit dem Amt in Verbindung setzen kann und darum bitten sollte, die zweite Mahngebühr fallen zu lassen – selbstredend mit sofortiger Überweisung der fälligen Kosten etc. Der kleine Schisser hat sich aber so herumgedruckst, dass ich es letzten Endes für sie erledigte. Vielleicht pädagogisch nicht sehr wertvoll, aber dennoch. War ich in dem Alter auch so eine Schissbuchse?

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Und generell, wie viel Ähnlichkeit haben mein 19-jähriges Ich und sie generell?
Mittlerweile verstehe ich meine Mutti und habe höchsten Respekt dafür, dass ich nicht schon einige Mal damals in einem Weidenkörbchen den Rhein hinuntergetrieben wurde ^^.
Nicht falsch verstehen, die Liebe zu ihr ist bombastisch, wenngleich das Verlangen nach einem ordentlichen Schüttler auch immer weider vorhanden ist ^^.

Kommen wir doch nun lieber zum eigentlichen Thema dieses Posts, yay.
Sache soll heute nämlich das neue Parfüm Quelques Notes D’Amour* von Yves Rocher sein, zu dem wir uns einen herbstlich-glamourösen Look erdachten, der aber auch alltagstauglich sein kann. So, ihr kommt noch mit oder?!
Wir haben uns gerade für die Variante entschieden, da der Flacon so herrlich golden ist und auch der Duft förmlich nach schönen Abendessen schreit. Nichtsdestotrotz kann er ebenso, sofern man den Duft nur sparsam aufträgt, einem gewöhnlichen Tag den gewissen Glanz verschaffen. Tjaaahaaa, da staunt ihr jetzt, wa.
Was wir benutzten:
  • Quelques Notes D’Amour
  • Nagellack-Set Glitter*
  • Kompaktpuder mit 5 schimmernden Nuancen*
  • Korrekturstift*
  • Wangenrouge*
  • Lidschattenpalette Nude*
  • Creme-Lippenstift*
Mein persönliches Lieblingsstück aus diesen ganzen schönen Dingen, ist das Kompaktpuder. Gerade als Verpackungsjunkie macht mir so etwas ja wirklich unheimlich Spaß zu haben und mein Hirn stellt sich dann nur noch auf den Haben-Muss-Modus ein, aus dem man nicht so leicht heraus kommt^^.

Junge Haut ist leider immer wieder von fiesen Pickelchen betroffen (manchmal glaube selbst ich, noch in der Pubertät zu stecken), weshalb wir zunächst einmal das eine oder andere Hautunreinheitchen versuchten abzudecken. Durch das Kompaktpuder bekommt die Haut einen leicht goldenen Schimmer, da es ganz zu Anfang eine leichte goldene Schicht hatte, welche man nach der ersten Benutzung allerdings nicht mehr direkt auf dem Puder selbst sehen kann. Das Rouge sollte dann noch eine jugendliche Frische verschaffen (okay, das ist nicht schwer bei einem Menschen im jugendlichen Alter ^^). Bei den Augen hielten wir uns an einen dezenten Smokey-Eyes-Look in einem Gold- und Violettton, den wir doch schon ziemlich schön fanden. Abgerundet mit dem Parfüm war sie bereit für ihre Arbeit. … Halt, das klingt irgendwie so, als könne man es schnell falsch verstehen… Natürlich nicht so eine Arbeit. Wobei, eigentlich war sie etwas overdressed für einen Irish Pub, in dem sie arbeitet. Dem Trinkgeld hat es allerdings nicht geschadet ^^.

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Im Herbst zu fotografieren ist wirklich eine Qual. Mein lieber Scholli, was war das für ein Abgehetze und eine Panikmache, weil ständig die Wolken sich vor die eh schon nicht gerade motivierte Sonne pressten.

Nichtsdestotrotz hoffe ich bzw. hoffen wir, dass euch der Look gefällt.
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Berichtet uns ruhig, was ihr für einen Style kreiert hättet?
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