Travel: Ein Wellnesswochenende im Tiroler Posthotel in Achenkirch. [Werbung]

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Ein Wellnesswochenende, weitweg von Zuhause, das war es, was Herr T. und ich dringend benötigt haben. Wo es uns hinzog, was es zu entdecken gab und was wir erst zu schätzen wussten als wir wieder daheim waren, erfahrt ihr im heutigen Post über das Posthotel im Tiroler Achenkirch.

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Die Vorbereitungen.

So sehr ich Urlaube liebe, ganz gleich wie lang oder kurz diese ausfallen, sind mir die Vorbereitungen doch eher unliebsam. Das Überlegen, was man mitnehmen muss, möchte und sollte, das Zusammenpacken, Auspacken, Umpacken macht mich wahnsinnig. Allein deshalb brauchte ich schon den Wellnesstrip, einfach, um mich von den strapaziösen Vorbereitungen zu erholen ^^. Vor allem, wenn man die Kofferwaage auf Pfund und nicht KG einstellt und zehn Minuten vor Abfahrt dann einen Panikausbruch bekommt, weil man plötzlich zehn Kilo über dem erlaubten Gewicht ist – obwohl der Koffer mittlerweile fast nichts mehr beinhaltet… Wäre Herrn T. das nicht noch zufällig aufgefallen, wären wir wohl quasi nackt angereist ^^. Ohne Worte, Gehirn, ohne Worte.

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Die Anreise.

Freitag früh. Acht Uhr und zehn Minuten. Hauptbahnhof Krefeld. An uns laufen Frösche, Prinzessinnen, Squaws und pinke Elefanten vorbei. Nein, wir haben uns nicht zum Frühstück einen Trip geschmissen. An diesem Tage wurde nämlich die fünfte Jahreszeit eingeläutet: Karneval. Ihr glaubt nicht, wie froh wir waren, dass wir uns weiter davon entfernten – wir sind eben keine echten Jecken. Erstaunlich gut zum Flughafen gekommen, waren wir auch ohne weitere Probleme in München, von wo aus wir vom Hotel abgeholt wurden und wo auch direkt der Part mit der Erholung anfing. Die knapp anderthalbstündige Autofahrt wurde nämlich mit Massagesitzen und einem sympathischen Fahrer vollführt, sodass die Zeit wie im Fluge verging. Wer im Raum München also eine Business-Fahrt benötigt, sollte sich mal an das Unternehmen von Erwin Ziegler wenden, aber das nur am Rande.

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Winterwonderland. Mein Traum einer weißen Weihnacht.

Ich bin das absolute Wald- und Bergmädchen. Schon mit einer dieser Komponenten kann man mir ein breites Lächeln ins Gesicht zaubern. Hat man aber direkt beide Landschaften vermischt miteinander vor Augen, die dann auch noch wie mit Puderzucker unter einer feinen Schicht von Schnee liegen, hat man mich. Mehr braucht es schlichtweg nicht, um mich glücklich zu machen. Je näher wir Tirol und somit Achenkirch kamen, desto weißer, hügeliger und bäumiger wurde es. Allein wegen dieser Entwicklung wusste ich, dass das Wochenende einfach grandios werden muss.

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Das Posthotel in Achenkirch.

Achenkirch ist winzig, jedenfalls das, was wir davon sahen. Ein kleines verschlafenes Dörfchen nicht weit von der deutschen Grenze gelegen. Ein Ort, an dem sich Fuchs und Hase noch Gute Nacht wünschen und in erster Linie ein Ort, in dem man sich vollends entspannen und vom Alltagsstress befreien kann. So gar nicht klein ist hingegen das Posthotel. Schon vor über 500 Jahren kehrte man zum Vergnügen in dieses Haus ein – überlegt nur einmal, ein halbes Jahrtausend sind das! Mit einer knapp hundertjährigen Gasthof-Geschichte in der Hand der Familie Reiter (bis ich mal gecheckt hatte, dass der schnieke junge Mann, der mir am ersten Abend die Hand reichte, der Hotelinhaber ist, vergingen einige Stunde – manchmal schäme ich mich für mich selbst ^^), die diesen 1918 übernahm, 1975 zum Hotel Post umbenannte und 1982 dann letzten Endes zu dem machte, was es heute ist – Posthotel Achenkirch und der steten architektonischen Entwicklung, ist das Hotel mittlerweile wie eine kleine eigene Stadt aufgebaut. Ihr geht nicht einfach durch Hotelflure, oh nein, ihr schreitet durch kleine Straßengassen, die mit wunderschönen Straßenlaternen beleuchtet, dekorativen Fenstern und winterlichen Details ausgestattet sind.

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Luxus pur.

Fünf Sterne zeichnet das Luxus-Resort-Posthotel aus und das absolut zurecht. Die Ausstattung, die Gestaltung, das Angebot und auch der kulinarische Teil des Hotels sind schlichtweg erste Sahne, um es einmal etwas flapsiger zu sagen. Ihr betretet eine wundervolle Eingangshalle, in der euch adrett gekleidete junge Damen und Herren entgegenkommen, die nur eine Aufgabe verfolgen: Euch den Aufenthalt so angenehm wie nur eben möglich zu gestalten. Als ich in meiner vorhergehenden Recherche über das Hotel auf den Satz stieß, dass einem die Wünsche von den Augen abgelesen werden, gab ich zugegebenermaßen nicht viel auf diese Aussage, doch es stimmte. Das gesamte Personal war immer unheimlich freundlich, zuvorkommend, hat jeden Extrawunsch mit einem charmanten Lächeln erfüllt und las einem tatsächlich jeden Wunsch von den Augen ab. Ja, ich bin solch einen Service und Luxus nicht gewohnt. Zwar war ich bereits in ganz wunderbaren und luxuriöseren Hotels eingekehrt, doch schlägt dieses bisher jedes davon. Ich muss allerdings ebenfalls zugeben, dass ich mich erst daran gewöhnen musste und mich zunächst eher wie der Elefant im Porzellanladen fühlte ^^.

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Unser Zimmer – die Junior Suite.

Nach einem kleinen Spaziergang durchs Hotel – bei dem ich zunächst befürchtete, nie wieder zurückfinden zu können und auf ewig in den Gassen des Hotels zu verweilen (am Ende war der Weg dann doch kinderleicht) – kamen wir auf unser Zimmer. Die Junior Suite mit einem Blick auf die Kapelle und die Berge – ein wahrer Traum! Stellt euch vor, ihr wacht morgens auf und das Erste, das ihr seht (nachdem ihr den Männe beiseite gerollt und die Vorhänge ausgezogen habt) sind verschneite Berge, die zum Teil von Nebelschwaden eingehüllt werden. Geht es besser? Wohl kaum! Aber mal von der Aussicht abgesehen, hatte die Suite auch weitere tolle Annehmlichkeiten. Mit 55qm war sie so groß, wie so manche Wohnungen, bot jedoch noch viel mehr Komfort. Der große Schlaf- und Wohnbereich war mit warmen Holz- und Polstermöbeln im toskanischen Landhausstil ausgestattet und das Bad fing mich vor allem mit der Badewanne ein. Eine japanische Wanne mit Überlaufsystem – der helle Wahnsinn! Kennt ihr so etwas? Ein wenig dekadent und sicherlich nicht für den Alltag – jedenfalls nicht mit meinem Gewissen täglich zu vereinbaren – lässt man während der gesamten Badezeit das Wasser laufen, welches am Rand überläuft, sodass ihr die ganze Zeit in frischem Wasser liegt. Für Andere wäre sicherlich der integrierte TV im Badezimmerspiegel eine tolle Spielerei! Herr T. und ich wussten im ersten Moment die klimatisierten Räumlichkeiten überhaupt nicht zu schätzen, denn uns war es die meiste Zeit sehr warm. Erst als wir Montagabend Heim kamen und auf uns weder ein warmes Bad, noch eine Fussbodenheizung erwartete, wussten wir erst, was für ein Luxus das doch war. Wir sind manchmal wahre Banausen.

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Kraft tanken.

Kinder sind in dem Hotel nicht erwünscht. Ein Satz, der im ersten Moment doch eher die Stirn runzeln lässt und vielleicht bei dem einen oder anderen etwas sauer aufstößt, doch mittlerweile kann ich es absolut nachvollziehen. Das Hotel selbst möchte, dass man dort wieder Kraft tankt, sich auf sich selbst besinnt und vollkommen zur Ruhe kommt. Das funktioniert eben u.a., weil der Lärmpegel auf ein Minimum reduziert wird und auch sonst kein Trubel aufkommen soll.

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Die Kulinarik.

Wenn man eines im Posthotel kann, dann ist es sich bis oben hin vollzustopfen und das auf höchstem Niveau. Ich habe selten in meinem Leben so viel gefuttert, dass nicht einmal das tägliche Schwimmen etwas brachte und mir eventuell ein oder zwei Kilo mehr auf die Hüften zauberte – aber wir Frauen reden ja nicht über das Gewicht, also ist es auch nie geschehen ^^. Jedenfalls beginnt das Schlaraffenland bereits am Morgen mit einem üpigen Frühstücksbuffet. Alles, was das Herz begehrt bekommt ihr. Von frischen Obst- und Gemüsesäften, hin zum verschiedenen Brot und Brötchen, Milch jeglicher Art, Aufschnitten und Aufstrichen und und und. Wer dort nicht satt wird, hat ein ganz anderes Problem. Ihr schafft es einmal nicht zum Frühstück, weil das Bett doch eindeutig zu kuschelig war? Gar kein Problem, denn schon um 12.30 eröffnet das Jausenbuffet. Eine Art Brotzeit mit warmen Suppen, Salaten, Broten und Torten jeglicher Art. Ich träume noch immer von dieser Erdbeerschnitte – ich werde dich vermissen! Und wer dann noch Platz hat, kann sich am Abend erst einmal am Vorspeisenbuffet bedienen und dann von einer vielseitigen Karte sein ganz persönliches Menü zusammenstellen. Ich sag ja, Schlaraffenland pur! Übrigens könnt ihr euch im ganzen Hotel an den verschiedenen Trinkwasserbrunnen und Apfelkörben bedienen!

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Wellness pur – von Saunen, Bädern und Massagen.

Nicht umsonst findet man dort Erholung pur. Mit 7000qm Wellness-Landschaft findet wirklich jeder seinen Ort der Erholung. Trotzdessen, dass das Hotel bis zu 300 Gäste unterbringen kann, fühlt es sich niemals so voll an, da alles ganz herrlich weitläufig ist. Ich hatte zunächst Sorge, dass ich vielleicht nicht schwimmen gehen würde, da ich mich ja doch eher nicht so wohl mit meinem Körper fühle… Dadurch, dass es aber eben nie voll und jeder auf sich besonnen war, bin ich fast wie ein Pfau stolziert ^^. Für Saunengänger hält das Hotel unzählig viele verschiedene Saunen bereit, die ich gar nicht alle aufzählen kann. Ich selbst bin absolut kein Saunafreund, was Herrn T. etwas geärgert hat, freute mich dafür aber umso mehr auf die Wasserwelten und dort ganz besonders aus die Solebecken im Außenbereich. Warme Becken aus denen Dampf emporsteigt und der Blick auf die verschneiten Berge – unwiderstehlich! es ist so schwer diese ganze Sauna- und Wasserwelt in Worte zusammenzufassen, weshalb ich euch dringend rate, mal auf der Website des Hotels zu schauen. Alles ist so elegant und schön hergerichtet, dass ich mich am liebsten dort eingeschlossen hätte! Wem das alles nicht reicht, der kann sich aus dem großen Angebot von Massagen und anderen Behandlungen sein ganz persönliches Wohlfühlpaket zusammenstellen.

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Kutschfahrten, Fitness und Golf.

Das alles war euch immer noch nicht genug? Mein lieber Scholli, ihr seid aber anspruchsvoll! Wie gut, dass das Posthotel noch so viel mehr bereithält. Denn neben verschiedenen sportlichen Aktivitäten, könnt ihr euch auch an einer romantischen Kutschfahrt durch das Dorf erfreuen, euch auf dem Golfplatz austoben, eine Runde Tennis spielen oder euch das Bike schnappen und die Gegend auf zwei Rädern erkunden. Ich empfehlen jedem auf jeden Fall einmal Richtung Achensee zu wandern oder zu radeln. Die Kulisse mit dem weitläufigen See und den Bergen im Hintergrund ist schlicht und ergreifend traumhaft und glaubt mir, die halbe Stunde hin und wieder zurück braucht man nach all dem Schlemmen auf jeden Fall!

Fazit:

Herr T. und ich haben es uns vier ganze Tage lang so richtig gut gehen lassen. Lange schlafen, das köstliche Essen gekostet und am Nachmittag bis zum Abend im Pool gewesen oder den Achensee unsicher gemacht – so lässt es sich wahrlich leben. Ein wenig Zeit zuzweit war einfach mal wieder angebracht und das Hotel hat uns die Zeit nicht nur absolut versüßt, sondern auch dabei geholfen den Alltag hinter uns zu lassen. Wenn es nach mir ginge, wäre ich ruhig noch eine Woche geblieben und hätte noch mehr der Angebote ausgenutzt. Großartiger Service, köstliches Essen und ein breites Sprektrum an Aktivitäten, gemischt mit einem wunderschönen Hotel!

Lieben Dank an das Hotel und jeden, der diese Tage so bezaubernd gestaltet hat!

 

Macht ihr ab und an auch mal Wellnessurlaub? Was ist euch dabei besonders wichtig?

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