Travel&Event: HeideBloggerEvent – Ein Wochenende in der Lüneburger Heide Part II.

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Schon im vergangenen Beitrag Ein Wochenende in der Lüneburger Heide erzählte ich euch von meiner Bloggerreise in den Norden. Da solch ein Wochenende natürlich mehr als nur 24 Stunden beinhaltet, möchte ich euch heute vom zweiten ereignisreichen Tag berichten. Kommt also mit auf heißen Reifen, einer auf dem Kopf stehenden Welt und flotten Hufen.

Vom Alpenfeeling, dem Turbo und einer verkehrten Welt – Erlebniswelten in der Lüneburger Heide.

Der zweite Tag ging schon recht früh nach einem ausgiebigen Frühstück in den jeweiligen Hotels bzw. Pensionen los, denn jeder hatte eine andere Unterkunft, sodass sich die Heide mit all ihren unterschiedlichen Möglichkeiten präsentieren konnte. Zuerst stand der SnowDome an, denn Bispingen kann nicht nur tropisches Klima im CenterParcs, sondern auch eisige Temperaturen und Alpenfeeling und das gar nicht weit voneinander entfernt. Ich bin ja eher nicht die Ski-Maus, aber wer sich einen actionreichen Tag wünscht oder an verregneten Tagen mit den Kids etwas unternehmen will, sollte sich auf jeden Fall einmal in Richtung SnowDome begeben, denn nur wenige Meter davon entfernt, befindet sich auch die Ralf Schuhmacher Kartbahn und das Verrückte Haus. Auf heißen Reifen ist man auf der Kartbahn flott unterwegs und kann sowohl innen nach Lust und Laune Vollgas geben als auch bei sonnigem Wetter die Außenbahn nutzen und zeigen, was das Gaspedal hergibt. Mir hat es ja schon ein wenig in den Füßen gejuckt, doch hatte ich ein wenig Schiss inna Buchse, wie man hier zu sagen pflegt. Hach, ärgerlich, wenn man sich selbst im Wege steht. Die drei Mädels von uns, die sich trauten, hatten jedoch tierisch Spaß auf der Bahn. Dann muss das wohl noch einmal nachgeholt werden! Und wenn eure Welt noch nicht genug Kopf steht, könnt ihr noch ein paar Schritte weiterlaufen und einen Drehwurm im Verrückten Haus erhaschen. Denn, so sieht man schon von außen, ist dort alles im wahrsten Sinne des Wortes auf den Kopf gedreht. Der Magen und der Kopf könnten vielleicht hier und dort Probleme bekommen, lustig ist es jedoch allemale und tolle Fotos kann man im Innern auch machen. Also, worauf wartet ihr noch? Wenn ihr noch nichts vor habt und ganz in der Nähe seid, habt ihr einige Möglichkeiten, euch selbst eine Freude zu bereiten.

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Hoch oben auf dem Wagen – Eine Kutschfahrt durch die Lüneburger Heide.

Und auch an diesem Tag gab es ein Highlight für mich. Eines, das das Mädchen in mir vorpreschen ließ, die Erwachsene in mir zur Seite stieß und nur noch eines sah: Pooonys! Jawohl, Pferdchen und das direkt vor mir! Die Stimme schnellte hoch, der IQ sank besorgniserregend und ich war wieder gefühlte 11 Jahre alt. Ich liebe Pferde einfach, ich kann nichts dagegen tun! Die Kutschfahrt war das Ereignis am Tag, auf das ich schon Stunden vorher hinfieberte. Und dann auch noch mit solch schönen Tieren – ein Träumchen! Am liebsten wäre ich ja auf einem der Pferdchen geritten, aber man will ja nicht übertreiben und eine Kutschfahrt ist ebenso (fast) schön wie das Reiten selbst. Quer durch die von Autos unbefahrene Heide klapperten wir davon. Ringsum uns herum war nichts außer Natur und das Gefühl von Freiheit. Interessantes und Lehrreiches bot uns zudem noch unser Kutscher Hans Jürgen Bartels, der mit vollem Herzblut bei der Sache ist. Kutschfahrten gibt es in der Lüneburger Heide übrigens eine Menge und jeder, der Interesse an sowas hat, bekommt eine wundervolle Auswahl an verschiedensten Qualitätkutschern. Von mir gibt es dafür eine absolute Empfehlung! Am besten auch, wenn die Heide blüht – 08.08. bis zum 09.09. so sagt man – denn dann muss der Blick noch atemberaubender sein!

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Wilsede – Ein Dorf aus einer anderen Zeit.

Der erste Stopp mit der Kutsche war im alten Heidedorf Wilsede. Als Historikerin ein wahrer Traum. Wer jetzt jedoch denkt, dass dieses Dörfchen eine Art Freilichtmuseum darstellt, der irrt gewaltig! Denn diese wenigen und uralten Häuschen werden immer noch bewohnt. Ganze 40 Einwohner zählt die winzige Ortschaft und beherbergt neben einem Museum auch verschiedene Gastronomien, eine Einkaufsmöglichkeit und eben Wohnhäuser. Ihr wollt mit dem Auto nun einmal rasch vorbeischauen? Pustekuchen! Hinein kommt ihr nämlich nur zu Fuß, aufm Drahtesel oder hoch zu Ross. Auch für alle, die den Jacobsweg beschreiten, ist dieser Ort nicht unintereessant, da er genau dort durchführt und man im Andachtshäuschen auch einen Stempel erhält. Schreitet auf uralten Wegen und genießt die vollkommene Ruhe!

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Heidschnucken – Heidiidyll im Norden Deutschlands.

Nachdem wir durch eine andere Zeit schritten und uns vorstellten, wie das Leben wohl damals war oder auch heute noch ist – so abgelegen von allem und im völligen Einklang mit der Natur- sattelten wir wieder die Pferde bzw. sprangen auf die Kutsche und fuhren weiter. So lange bis wir sie sahen. SIE waren eine Herde von Heidschnucken. Heidwas?! Richtig, Heidschnucken. Die Schafe der Lüneburger Heide, die mit dem trockenen Gehölz, was sonst die Heide regelrecht verschlucken würde, super klar kommen und zudem auch noch so unfassbar großartig plüschig aussehen! Die ganzen Filme über Heidi und Co. stinken gegen das Bild, das uns dort geboten wurde, vollkommen ab. Die typischen Heidschnucken, hoch oben am Horizont samt Schäfer und Hütehund – geht es noch etwas idyllischer? Ich glaube kaum. Das Streicheln blieb leider aus, da sie, also die Schnucken, die Horde komischer Menschen mit komischen Kameras wohl nicht ganz so knackig fanden. Aber sei es drum, schön war es dennoch, vorallem weil ich ja seit Texel so Schafsverliebt bin!

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Fliegende Korken und ein Festmahl mitten in der Heide.

Von der Kulisse eines Heimatfilms, fuhren wir plötzlich und ganz unerwartet auf die Kulisse einer Lovestory zu. Richtig gelesen, es hätte nur noch ein Heiratsantrag gefehlt und schon wäre die Lovestory perfekt gewesen. Denn als wir nichtsahnend weiter die Heide hinunterschaukelten, erblickten wir zwei Tische, Champagnergläser und zwei junge Herren, die gerade dabei waren, allerlei Leckereien aufzutischen. Sven und Tino Rieckmann, zwei Brüder mit der gleichen Leidenschaft – Genuss – erwarteten uns für ein kleines Festmahl mitten in der Heide. Welch schöne Idee bei perfektem Wetter schon einmal einen Vorgeschmack auf das zu erhalten, was uns am Abend erwarten sollte. Denn in der Grünen Eiche erwartete uns ein mehrgängiges Menü, gezaubert von diesen zwei jungen Burschen (ja, das sagt man heute wieder so), die in Sachen Gastronomie schon so einiges drauf haben. Wenn ich euch jetzt die einzelnen Gänge nennen würde, würdet ihr mich aus zwei Gründen sicherlich schlagen wollen: Zum einen war ich so ins Essen vertieft und konnte an nichts anderes als an all die Köstlichkeiten denken, weshalb es kaum Fotos gibt. Und zum anderen würdet ihr tierischen Hunger bekommen und genau das Menü jetzt haben wollen, was natürlich für die meisten eher nicht machabr ist. Deshalb kann ich euch nur eines sagen: Es war sooo unendlich köstlich! Bodenständige Küche mit neuen Interpretationen und den besten Zutaten. So gefällt mir das!

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Wäre die Lüneburger Heide eine Optin für Euch?

*Lieben Dank an die Bispingen-Touristik, vor allem dabei an Robin vom Toursitikcenter und an Tanja von Wellness Bummler  für die wundervolle Zeit und die tolle Organisation!

1 Comment

  • Liebe Sylvie, Tag 2 war def. und komplett ein Highlighttag.
    Kutsche, Pferde, Heidschnucken, Champagner, romantische Schäfer(stündchen ;-)), gutes Essen… was will ein Mädchen mehr?!
    Liebe Grüße, Tanja

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