Travel&Event: HeideBloggerEvent – Ein Wochenende in der Lüneburger Heide Part I.

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Es ist früh – sehr früh um genau zu sein. Mein Blick versucht sich nicht von meinen Füßen zu lösen, damit ich den weiten Weg, der vor mir liegt, nicht im Fokus habe, sondern jeden Schritt nach einander bewerkstellige. Dann stockt mir der Atem. Nicht (nur), wegen meiner mangelnden Kondition, die bereits um fünf Uhr morgens aufs Äußerste strapaziert, sondern wegen des Ausblickes, der mir dargeboten wird: Das warme Licht der Sonne, die sich allmählich über die Lüneburger Heide erhebt, Nebelschwaden, die sich wie eine weiche, zarte Decke über die Wälder legen und allmählich heraufwabern, um den Tag zu  begrüßen. Ich sehe das perfekte Bild in einem perfekten Moment! Doch alles auf Anfang, denn das war der krönende Abschluss eines tollen Wochenendes mitten in Deutschland. Folgt mir nun auf den Wegen der Lüneburger Heide.

Alles auf Anfang – Ein Wochenende in der Lüneburger Heide.

Nachdem ich in der vergangenen Woche ein leichtes bis maximales Blogtief hatte und mich zu absolut gar nichts aufraffen konnte, habe ich heute endlich wieder die Motivation gefunden, euch viele neue Eindrücke und Inspirationen zu liefern. Und was gäbe es da Besseres als eine wundervolle Bloggerreise in den Norden Deutschlands. Jedenfalls war ich mit einer handvoll anderer toller Blogger und einem tollen Touristik-Team auf den Spuren von ganz großem Heimatgefühl, deutsche Kulinarik, Erlebniswelten und Natur pur.

Von Bispingen aus die Lüneburger Heide entdecken.

Von Bispingen aus gestartet und ein tolles Team mit im Gepäck, standen uns drei überraschende Tage bevor. Denn, wer nun denkt, dass die Lüneburger Heide nichts ausser einer schnöden Landschaft und eher betagtem Publikum zu bieten hat, der irrt gewaltig. Das mussten, nein, durften wir in Hülle und Fülle feststellen. Aber seht selbst:

Die Iserhatsche – Die Jagdvilla Das Schloss Neuschwanstein des Nordens.

Die Sache mit der Iserhatsche verhält sich wohl mit den meisten Dingen und auch Personen, die ganz eindeutig aus der Masse herausfallen – entweder, man liebt sie oder man hasst sie. Ein Zwischending gibt es fast gar nicht. Wo ich mich selbst einordne? Puh, das lässt sich gar nicht so recht sagen, denn bin ich auf der einen Seite unfassbar beeindruckt, was da aus eigenem Antrieb und der Muskelkraft einzelner enstand, wurde ich auch von alldem Kitsch und den Eindrücken regelrecht erschlagen. Doch, was genau ist die Iserhatsche eigentlich? Im Herzen Bispingens und doch etwas versteckt gelegen, befindet sich das Anwesen Uwe Schulz-Ebschbachs. Gelernter Malermeister und, gemeinsam mit seinem Sohn, Erschaffer dieses Landschaftsparks der ganz besonderen Art. Wieso das ganze? Herr Schulz-Ebschbach wollte und möchte auch heute noch zeigen,was man mit einem guten Handwerk alles schaffen kann und all das, was ihm und seinem Sohn nicht möglich war zu erbauen, ließ er von hochqualifizierten Handwerkern errichten und herstellen. All die verschiedenen Gebäude und Gartenanlagen ergeben einzeln für sich, aber auch im Gesamten ein Kunstwerk, das Deutschland, nein, die Welt so wohl zuvor noch nie gesehen hat. Einst für die Weltaustellung in Brüssel erbaut, wird es seit den späten 80er bzw. frühen 90er Jahren des letzten Jahrhunderts umgebaut. Ob dieses Werk fetig ist? Da glaube ich ja nicht so recht dran und kann mir sehr gut vorstellen, dass der skurrile und einzigartige Eigentümer erst dann aufhört, wenn er Platz in seinem Sitzsarg nimmt. Zu makaber? Für jemanden, der genau diesen seinen letzten Ruheplatz im eigenen Haus stehen hat, denke ich, war dies erlaubt. Ich muss ganz ehrlich sagen: Ich könnte euch jetzt jedes Gebäude und jeden Raum en detail erzählen und würde dennoch nicht einmal mehr auch nur einen kleinen Funken von dem darbieten können, was wirklich vor Ort eure A ufmerksamkeit erhaschen wird. Ich brauchte danach jedenfalls erst einmal einen Eindrucksentzug (kann man das so sagen?! Einen Entzug von Eindrücken…)

CenterParcs – Lüneburger Heide als Wochenendurlaub?

Nach den ganzen Eindrücken in der Iserhatsche waren wir wohl alle erst einmal erleichtert als es einen kleinen Spaziergang durch den Wald gab. Der Weg führte uns nur wenige Meter weiter und zwar in den CenterParcs von Bispingen. Ich gestehe, es war mein erstes Mal, dass ich einen CenterParcs betrat. Berichteten Freunde früher immer, dass sie in einem solchen Park Urlaub machen würden, kam dies bei mir irgendwie nie auf den Tisch. Für Familien stelle ich mir solch eine Anlage sicherlich recht entspannt vor, da es eine Hülle und Fülle an Aktivitäten, Naturerlebnissen und anderen Bespaßungen, sowohl für die Erwachsenen als auch für die Kids gibt. Ich war tierisch beeindruckt, wie groß doch solch eine Anlage ist und vor allem wie viele Menschen dort unterkommen können ohne, dass man es im ersten Moment fühlt.

Wer war alles mit dabei?

 

Wart ihr schon einmal in der Lüneburger Heide unterwegs? Was könnt ihr berichten?

 

 

*Lieben Dank an die Bispingen-Touristik, vor allem dabei an Robin vom Toursitikcenter und an Tanja von Wellness Bummler  für die wundervolle Zeit und die tolle Organisation!

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