Travel: Auf Geschäftsreise durch Braunschweig. [Werbung]

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Jeder, der geschäftlich viel unterwegs ist, für Teammeetings durch halb Deutschland reist und auch so Workshops und Seminare besucht, der weiß, wie wichtig die Stadt sein kann, in der man sich für diesen Zeitraum befindet. Klein, unspektakulär und die öde Weite, egal wohin man sieht? Das ist leider keine Seltenheit und kann den Aufenthalt ganz schön zäh werden lassen. Und genau aus diesem Grund plädiere ich heute für mehr Geschäftsreisen nach Braunschweig!

Warum Braunschweig?

Wenn man auf Geschäftsreise in irgendeine Stadt fährt, um dort ewig lange und mal mehr mal weniger gute Workshops und Seminaren beizuwohnen, kann das ganz schön schlauchen. Ist die Arbeit erst einmal erledigt, gibt es oft nicht allzu viel in den Städten zu sehen und zu erleben, was man wirklich in kürzester Zeit machen kann ohne sich selbst zu hetzen. Aber auch, wenn man eh gerade in der Nähe ist und eine schöne Stadt zusätzlich mitnehmen will, kann ich hier Braunschweig nur empfehlen. Warum? Lest selbst.

Braunschweig.

Ich gebe zu, Braunschweig stand nicht ganz oben auf meiner To-See-Liste . Um ehrlich zu sein, stand es überhaupt nicht drauf. Weshalb? Gute Frage! Man kennt Braunschweig vom hören, aber niemand sagt einem: Hey, Du musst unbedingt mal nach Braunschweig, dort steppt der Bär Löwe. Mittlerweile frage ich mich jedoch, wieso, denn ich habe selten eine so große Stadt gesehen, die so schön ist. Wurde die Löwenstadt im 2. Weltkrieg zwar beinahe komplett zerstört, hat sie dennoch nicht ihren Charme verloren. Ganz im Gegenteil: Altes trifft auf Modernes und dies in einer völligen Harmonie, wie ich es nur aus wenigen Städten kennen, denn oft ist es ja leider so, dass entweder alles Schöne dann restlos abgerissen wird oder eben nicht genug gepflegt wurde. Wer also auf Fachwerkhäuser, Kultur und Geschichte steht, sich aber dennoch auch an Modernität erfreuen kann, sollte ganz besonders gut aufhorchen!

Es lebe die Forschung.

Mir selbst war es gar nicht richtig bewusst, aber Braunschweig ist DIE Forschungsstadt überhaupt. Nirgendwo anders in Deutschland gibt es so viele Forschungs- und Entwicklungsstellen und Einrichtungen, die sich in diesen Bereichen bewegen und sich gewiss auch einen Namen gemacht haben. Unter dem Dachverein ForschungRegion Braunschweig e.V. bündeln sich all die Institutionen, die sich für Forschung und Co. einsetzen. Ein Grund, weshalb es derart viel Tagungs- und Konferenztourismus in dieser Stadt gibt und weshalb ich auch ein wenig mehr dazu aufrufe, diese wundervolle Stadt voll uznd ganz auszukosten – es lohnt sich.

Stadtführung – Ob mit Guide oder alleine.

In nur kurzer Zeit kann man so einiges in der Löwenstadt entdecken und erleben. Natürlich ist nicht immer Zeit, um sich einen entsprechenden Guide zu organisieren oder ganze zwei Stunden aktiv durch die Stadt zu wuseln. Wer jedoch die Zeit dazu hat, dem kann ich nur Herrn Thomas Baumgarten ans Herz legen. Wir kamen nämlich in den wunderbaren Genuss dieses tollen Guides, der mit viel Humor, eigenem Erlebten und das nötige Wissen uns Braunschweig besonders nah brachte. Ihr habt keine Zeit dazu, wollt aber dennoch ein wenig besser die Stadt kennenlernen?! Auch gar kein Problem, denn seit kurzem gibt es für genau solche Fälle die passende App – Entdecke Braunschweig. Mit dieser habt ihr die Möglichkeit Braunschweig auf eigene Faust zu entdecken und dies anhand von drei Stadtrundgängen, die euch vorgegeben sind. Das besondere an der App? An ausgewählten Positionen in der Stadt gibt die Funktion auf dem Bild, das die Handykamera zeigt, passende Umgebungsinformationen aus, weist auf versteckte Details hin und zeigt Fotos von Dingen, die sonst verborgen bleiben – auch Augmented Reality genannt. Das Schöne an der Stadt? Es gibt so viele tolle Orte, die sich angenehm verteilen, so kommt niemals das Gefühl von Enge auf, da man auf so viele unterschiedliche Plätze ausweichen kann.

Kunstliebhaber und Kulturversessene.

Du liebst Kunst und Kultur? Dann gibt es auch in diesem Bereich einiges zu entdecken. Für diejenigen, die etwas mehr Zeit und Muße haben, lohnt sich sicherlich das HAUM – das Herzog Anton Ulrich Museum. Das Kunstmuseum – übrigens eines der ältesten in Europa – vereint sowohl Modernes als auch ‚Altes‘ und sollte daher jedem Liebhaber etwas bieten können. Da dieses jedoch nicht gerade klein ist und man vielleicht nur kurz Zeit hat, sich allerdings dennoch von schönen Kunstwerken berauschen lassen möchte, kann den Kunstverein in der Villa Salve Hopes besuchen. Aktuelle und gefragte Künstler stellen immer wieder ihre Werke dort in alternativen Konzepten aus und lassen die Architektur (zumiest) miteinfließen. Kleiner T’ipp am Rande: Geht niemals, wirklich NIEMALS rückwärts durch ein Museum, nur, weil ihr euch ein gewisses Objekt ganz genau anschauen wollt. Sonst könnte es passieren, dass ihr einfach mal ein anderes umschmeißt. Auch an dieser Stelle nochmal eine ganz große und schamerfüllte Entschuldigung ^^.

Zur Ruhe kommen und sich bei leckeren Speisen stärken.

Natürlich gibt es auch zahlreiche Möglichkeiten, sich an regnerischen und kalten Tagen aufzuwärmen oder sich bei Sonnenschein in einem hübschen Café des Lebens zu erfreuen. Wer nur schnell unterwegs etwas auf die Hand nehmen will oder ein Mitbringsel parat haben mag, der sollte sich einmal Mumme näher betrachten. Was das ist? Tja, gute Frage! Im Mittelalter als Bier gebraut und anscheinend total angesagt ist es wohl ein wahrer Alleskönner, denn, so erzählt unser Guide uns, benutzt er es für fast all seine Speisen von Herzhaft bis Süß. Einfach mal risikofreudig sein und sich beispielsweise in der Touristeninfo das eine oder andere Fläschchen besorgen ^^.

Selbstredend haben auch wir auswärts gespeist und dies zum einen in der alten Zuckerfabrik, wo sich heute das Restaurant Zucker befindet. Ein schickes Restaurant mit einer überschaubaren Platzwahl und einem Koch, der mit so viel Freude und Power seinen Job macht, wie man es doch immer gerne sieht. Wir durften nämlich noch nach Feierabend in die Küche hoch und bekamen exklusives Insiderwissen. Übrigens, die alkoholfreie Getränkebegleitung zum Essen ist unheimlich gut gewählt!

Wer es nicht ganz so schick mag oder wenn sich mitten in der Innenstadt der Magen meldet, der darf gerne in der Vielharmonie einkehren. Ein hübsches kleines Lokal, das wirklich unheimlich leckere Köstlichkeiten anbietet. Ich mag ja eigentlich keine Steinpilze, aber meine Ravioli mit Steinpilzfüllung waren einfach göttlich und taten nach dem windigen Rundgang mehr als gut!

Das FourSide Hotel – Ein Hotel für Businessreisende.

Natürlich muss man auch in Braunschweig irgendwo seine Nacht verbringen und für alljene, die es nicht nur pragmatisch, sondern auch schön haben wollen, gibt es das FourSide Hotel in Braunschweig. Das Ambiente, welches durch Naturelemente, wie die Verarbeitung von Holz und Moos, ein gewisses Flair von Moderne und doch Wohlfühlen bietet, fährt auch mit hellen und angenehm gestalteten Konferenzräumen auf. Kleine Details wie der Aufzug, der wie eine Dusche samt Duschkopf und Seifenspender konstruiert ist, zaubert zudem ein Schmunzeln in sicherlich jedes Gesicht. Für Absacker gibt es die Hoteleigene Bar mit einer gigantischen Ginauswahl und auch das Frühstück lässt keine Wünsche offen. Ebenfalls sehr angenehm ist der Lesebereich. Zur Auswahl stehen zig verschiedene Genres und wenn man sich in ein Buch verliebt, kann man dieses auch direkt an der Rezeption bestellen und erhält es noch am gleichen Tag oder bekommt es nach Hause geschickt. Toll.

Weitere Blogger auf den Spuren Braunschweigs.

Natürlich war ich nicht alleine Vorort. Malvom tollen Team des Braunschweig-Tourismus‘ abgesehen, waren auch noch eine handvoll liebenswürdiger Blogger mit dabei. Schon Berichte zum begutachten gibt es bei Sandra von TracksAndTheCity und Dirk von EinGuterReisender. Bald werdet ihr aber sicherlich auch noch bei Anna von Annanikabu und Beate von Teilzeitreisender etwas über den schönen Aufenthalt lesen.

 

War schon jemand mal in Braunschweig? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

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