Event&Rezept: Birnenkuchen in der Dose gebacken mit Birnen-Karamell-Guss. [Werbung]

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Wir alle kennen sie, wir alle haben sie mit Sicherheit schon benutzt, doch wissen wir eigentlich, was sie wirklich so drauf hat, wie vielfältig sie ist und welch großer Nutzen in ihr steckt? Ich spreche heute von der Lebensmitteldose oder auch ganz einfach von der Konserve. Vor einigen Wochen wurde ich nämlich von der Initiative Lebensmitteldose nach Neuwied eingeladen, um nicht nur so einiges über die Dose als solches zu erfahren, sondern auch mit und aus ihr zu kochen und zu backen. All diese Vielfältigkeit hat mich dann zu meinem heutigen Rezept, dem Birnenkuchen aus der Dose bzw. in der Dose gebacken mit Birnen-Karamell-Guss inspiriert.

Die Vorteile der Konservendose.

Ich gebe zu, ich habe mir nie wirklich viele Gedanken über so eine Konserve gemacht. Als Kind liebte ich Ravioli aus der Dose und ich habe noch immer den Satz nachklingen, dass man angeditschte Dosen nicht kaufen sollte. Wusstet ihr aber dass das so nicht ganz korrekt ist? Ist die Dose an der Falz eingedrückt, stimmt es, dass man dann Vorsicht walten lassen sollte, da man nicht mehr sicher sein kann, ob die Verdichtung nicht gelitten hat. Hat die Dose aber irgendwo anders eine Delle, spielt das überhaupt keine Rolle. Aber auch in Sachen Verschwendung von Lebensmitteln ist sie überhaupt nicht zu unterschätzen. Denn überlegt doch einmal selbst, wie häufig ihr frische Zutaten, wie Obst und Gemüse wegschmeisst, da sie nicht rechtzeitig aufgebraucht oder falsch gelagert wurden? Hier mal eine Paprika, dort mal eine handvoll Orangen und so weiter. Bei Konserven passiert sowas nicht, da sie gefühlt ewig und drei Tage haltbar sind. Zudem ist der Weg vom Feld in die Dose so kurz gehalten, dass Vitamine und Co. besser erhalten bleiben, im Vergleich zu Obst, das erst einmal Wochen lang von einem Kontinent zum anderen unterwegs ist.

Initiative Lebensmitteldose – Stopp der Lebensmittelverschwendung.

Ein weiterer Punkt ist die schier unendliche Möglichkeit das Material zu recyclen. Nicht nur für zig verschiedene Dinge, sondern auch unzählig häufig. Wenn man nur mal an all den Müll denkt, der dort draußen von uns herumschwimmt und einfach nicht wieder verwertet wird bzw. gar verwertet werden kann. Eine Horrorvorstellung und eine Horrorsituation. Um diesem Dilemma entgegenzuwirken wurde im Jahre 2000 die Initative Lebensmitteldose gegründet, um Endverbraucher und eigentlich jeden anderen auch über die Vorteile und Möglichkeiten der Dose aufzuklären, mit entsprechenden Informationen über die Entstehung, Entwicklung und natürlich auch die zukünftigen Pläne.

#ACannyChristmas – Ein Bloggerevent zur Lebensmitteldose.

An sich könnte man ganze Seminare, ja gar Doktorarbeiten über dieses Thema schreiben, doch ist der Platz selbst in einem Blgobeitrag doch etwas eingeschränkt. Wer sich also näher darüber informieren möchte, kann dies gerne im Magazin Made For Food oder eben direkt auf der Seite der Initiative Lebensmitteldose tun.

#ACannyChristmas – Kochworkshop mit Carsten Dorhs.

Ich hätte es vorher nicht gedacht, doch das Thema hatte bei dem Event mein Interesse sehr stark geweckt, weshalb ich am liebsten noch länger den Vortrag gehört hätte und das mag schon was heißen bei mir und meiner Aufmerksamkeitsspanne einer Eintagsfliege ^^. Am ersten Abend wurden wir, das waren ua. acht Blogger, herrlich von Carsten Dorhs bekocht. Das Ganze fand unter dem Motto A Canny Christmas statt und bot so viele leckere Gänge, in die ich mich hätte reinlegen können. Eine Maronensuppe zum Niederknien, köstlichstes Brot aus der Dose, Ente mit Lebkuchensauce und und und. Ein Festschmaus, das kann ich euch sagen!

Aber man ist ja auf so einem Event nicht nur, um sich genüsslich den Bauch vollzuschlagen und sonst faul in der Ecke zu liegen, oh nein. Denn schon am nächsten Tag ging es nach Remagen in die Kochschule La Cucina von Carsten Dorhs, wo wir selbst ein Canny Christmas mit Zutaten aus der Dose vorbereiten durften. Ganze drei Gänge mit Lebensmitteln, bei denen ich vorher nie auf die Idee gekommen wäre, diese aus der Dose zu benutzen. Der gebratene Lachs auf karamellisiertem Sauerkraut hatte es mir dabei ganz besonders angetan. Oder auch das Trüffel-Kartoffelgratin und die Morchelsauce zu dem Reh und den Maisplätzchen waren zum Dahinschmelzen!

Birnenkuchen in der Dose gebacken mit Birnen-Karamell-Guss.

Was ich euch heute biete, kommt dem natürlich nicht ansatzweise nah, doch hoffe ich, dass ihr mindestens genau so Freude daran haben werdet, wie ich beim Essen ^^. Und zwar, wie ja schon mehrmals angesprochen, habe ich extra für euch einen Birnenkuchen in der Dose gebacken. Es war nicht nur mein erster Birnenkuchen, sondern auch das erste Mal, dass ich etwas in einer Dose gebacken habe – da hatte ich doch schon ein wenig Bammel, ob das alles so funktioniert. Seht aber doch einfach selbst ^^. Ja, ihr werdet sehen, optisch war der Kuchen kein Freund. Leider ist er mir etwas eingefallen und der karamellisierte Birnen-Guss sah dann entsprechend auch nicht mehr ganz taufrisch aus. ABER, da er so unfassbar gut geschmeckt hat und ihr mir, nach einer Umfrage auf Instagram, alle zugestimmt habt, dass auch solche Ergebnisse gerne gesehen sind, zeige ich ihn euch dennoch. Und wie heißt es immer so schön: Die inneren Werte zählen und die sind verdammt köstlich. In diesem Sinne – #mehrrealitätiminternet ^^.

Birnenkuchen in der Dose gebacken mit Birnen-Karamell-Guss – Zutaten:

  • 250 gr. Mehl
  • 240 gr. Zucker
  • Vanille
  • 1 Prise Salz
  • 1 Packung Backpulver
  • 3 Eier
  • 280 ml Sahne
  • Birnen aus der Dose
  • Zucker, Sahne und gewürfelte Birnen für den Guss

Birnenkuchen in der Dose gebacken mit Birnen-Karamell-Guss -Zubereitung:

Für den Kuchen selbst vermengt ihr zunächst alle Zutaten miteinander, außer die Sahne. Erst nachdem ihr alles gut verrührt habt, kommt die Sahne hinzu. Die Birnen lasst ihr gut abtropfen. Die Dose muss vorher ordentlich eingefettet werden, was ihr am besten mit Butter macht. Füllt den Teig in die Dose und gebt dann zwei Birnenhälten hinein. Wer mag kann die Birnen natürlich auch würfeln und sie direkt mit dem Teig vermengen, doch wollte ich es dieses Mal so ausprobieren. Das Ganze kommt dann für 30 min. bei 180°C in den Backofen.

Ist der Kuchen fertig und ausgekühlt? Dann könnt ihr mit dem Guss beginnen. Hier sind die Mengenangaben bei mir frei Schnauze. Zunächst einmal den Zucker und die Sahne in einem Topf erhitzen und zwar solange bis es eine Art Karamellsauce wird. Dann gebt ihr die gewürfelten Birnenstückchen hinzu und verrührt es so, dass die Birnen vollständig mit dem Karamell überzogen sind. Gießt die Masse jetzt über den Kuchen und freut euch schon auf den herrlichen Genuss!

Wer war mit dabei?

 

 

Wie steht ihr zu Konservendosen? Benutzt ihr sie gerne und verwendet ihr sie teilweise auch weiter?

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