Rezept: Scharfe Kürbissuppe für eiskalte Tage.

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Ist es euch auch schon aufgefallen? Die Rezepte sind hier momentan ganz schön in der Minderheit, nicht wahr?! Das soll sich langsam aber wieder ändern, wenngleich das eine oder Grämmchen auf den Hüftchen wegbleiben darf.
Da ja bekanntlich die Kürbissaison nun vollends eingeläutet wurde und mich diese hübschen Dinger schon seit Jahren, allein von der Optik her, faszinieren, habe ich mich nun endlich an mein erstes Kürbisgericht gewagt, ohja!
Im vergangenen Jahr probierte ich zum ersten Mal eine Kürbissuppe auf einer Hochzeit und zack war es um mich geschehen. Erst probierte ich nur zaghaft, aber als ich merkte, wie gut Kürbis doch schmeckt, schlug ich direkt zu ^^. In diesem besagten Jahr traute ich mich dann selber noch nicht an das orangene Geschöpf, doch als ich letztens im Supermarkt an den hübschen Teilen vorbeiging und mir natürlich schon einige Rezepte zuvor ausgeguckt hatte, mussten einfach ein paar mit.

Der ursprüngliche Plan war es, eine pornöse Schoko-Kürbis-Torte zu probieren, allerdings sollte ich wohl erst einmal klein anfangen und mich Stück für Stück vorarbeiten.

Also entschied ich mich kurzer Hand zu einer scharfen Kürbissuppe.
Im Hintergrund hörte ich Frau Mama schon nölen: Sowas mag doch keiner…
Wie sie sich irren sollte ^^.
Jedenfalls braucht ihr folgendes:
  • 1 Kürbis (entspricht etwa 300-400gr. Fruchtfleisch)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 rote Chilischote
  • 1l Gemüsebrühe
  • 1 EL Butter
  • 1 TL Mehl oder wahlweise eine Kartoffel
  • Salz
  • Szechuan-Pfeffer
  • Muskatabrieb
  • 150ml Sahne
  • Petersilie
Halbiert zunächst den Kürbis und entnehmt die Kerne sowie das faserige Zeug drumherum. Dann legt ihn mit der aufgeschnittenen Fläche nach oben für etwa 20min. bei 170°C in den Ofen. So könnt ihr das Fleisch nämlich ganz einfach von der Schale entfernen. Nachdem das Fleisch also weich wurde und ihr die Schale entfernt habt, schneidet ihr ihn in Würfel. Die Zwiebeln, der Knoblauch und die Chili werden klein gehackt.
In einem Topf löst ihr die Butter auf und dünstet dort die Zwiebeln, den Knoblauch und die Chili an und gebt dann das Mehl und den Kürbis hinzu. Das Ganze lasst ihr kurz anschwitzen, ehe ihr es mit der Gemüsebrühe ablöscht und kurz aufkochen lasst. Nun muss die Suppe etwa 30min köcheln. Würzt sie mit dem Salz, dem Abrieb der Muskatnuss und dem Pfeffer, püriert alles mit einem Mixstab, gebt die Sahne hinzu und schmeckt nochmal ab. Beim Servieren könnt ihr das alles dann mit frischer Petersilie garnieren. Ich hoffe, bei euch geht sie nicht direkt baden wie bei mir ^^.

Schon beim Köcheln hörte ich aus dem Wohnzimmer lobende Worte und beim eigentlichen Essen wurde der Teller förmlich ausgeleckt und das von der Person, die vorher über den Kürbis meckerte. Ich würde mal sagen: Mission erfüllt ^^.

Neuerdings habe ich mir angewöhnt meine Rezeptideen vorzuschreiben, sprich: In einem extra dafür vorgesehenen Notizbuch, wie ihr es auf dem Foto seht, schreibe ich meine Gedanken und die vermeintlich passenden Zutaten auf. Dort kann ich dann so viel herumkritzeln und umändern bis das Rezept so ist, wie es mir schmeckt oder wie es eben funktioniert (besonders bei Gebäck ist das ja manchmal eine knifflige Sache). Erst, wenn ich der Meinung bin, dass es stimmt, übertrage ich es in ein ‘richtiges’ Kochbuch. Es ist irgendwie schon spannend den Werdegang eines Rezeptes zu sehen, ehe es dann wirklich ideal ist.
Gut, manchmal geht es flott, weil man aus Erfahrung weiß, was passt und was eben nicht. Ein anderes Mal kritzelt man sich aber auch blöde. Wenn euch das Notizbüchlein gefällt, solltet ihr mal bei arsedition vorbeischauen, denn dort gibt es noch einige andere, die mir persönlich ebenfalls richtig gut gefallen!

Habt ihr schon einmal eine Kürbissuppe selber gemacht? Was sind eure liebsten Kürbisrezepte?

Uuuund habt ihr auch so ein Vorschreibbüchlein?
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