Travel: Kommt mit nach Helsinki – Finnland.

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Sich im Urlaub einen Sonnenbrand zu holen ist nicht wirklich ungewöhnlich. Dass dies aber in Helsinki, also Finnland, passiert, tja, damit hätte ich niemals gerechnet. Steigt mit mir vom Schiff und betretet das Festland, denn ich zeige euch heute Helsinki – die für mich wohl akurateste Stadt, die ich jemals sah und die wohl dachte, dass ich nach dem ordentlichen Sonnentanken eine eiskalte Abkühlung brauchte…

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Helsinki – Finnlands Perle

Ich gebe es zu, als ich vor meinem Trip nach Helsinki an Finnland dachte, hatte ich nicht viele Assoziationen. Es ist sicherlich doch eher kalt, so dachte ich. Bestimmt ist es sehr klein, weshalb es auch nicht viele Menschen dort gibt. Ganz wunderbare Lichtspiele und im Sommer zudem wenig Nacht. Zugegebenermaßen war das nicht der schlaueste Gedankengang, jedenfalls nicht mit dem Wissen, dass ich mich mitten in der Stadt und (leider) nicht im ländlichen Bereich befinden würde, aber so macht halt jeder mal gedankliche Fehler ^^.

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Was ein Wetterchen!

Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet – Temperaturen, die an die 30°C Marke kratzen und eine Sonne, die gnadenlos zeigt, was sie das restliche Jahr über verbergen muss. Minnja und ich hatten wirklich enormes Schwein, wenn man das so sagen darf, denn laut meiner WetterApp sollten nur wenige Tage später die Temperaturen auf fröstelnde 13°C sinken. Dass die Finnen dieses Wetter genauso genießen und ausnutzen wollten, sah man in all den schönen Parkanlagen und dem Strandbereich – viele blasse Menschen, die ebenfalls wie ich, einen doch eher ungesunden Rotton annahmen ^^. Da sich das Wetter sicherlich auch dachte, dass das nicht gesund sein kann, gab es dann am Nachmittag erst einmal eine fiese Abkühlung samt Blitz, Donner und gefühlten Tonnen Wasser. Tja, blöd, dass ich von der Sohle bis zum Scheitel komplett in Weiß gekleidet war… Im Nachhinein vielleicht nicht die beste Kleiderwahl…

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Die Finnen – ganz schön korrekt.

Was uns beiden ziemlich schnell auffiel? Die Finnen mögen es akurat und sauber. Nirgendwo lag ein Stückchen Müll in auch nur der kleinsten Form herum, ja nicht einmal ein Kaugummi klebte am Boden. Zudem waren Häuser und Co. ebenfalls so exakt und perfekt gebaut (jedenfalls in den Teilen, wo wir waren), dass man ein recht unwirkliches Gefühl bekam. Ich muss sagen, dass mich das schon sehr beeindruckt hat.

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Die schönsten Orte der Stadt.

Ich muss zugeben, dass ich die Innenstadt nicht so toll fand. Es gibt keinen bestimmten Grund dafür. Sie ist an sich hübsch, hat tolle Geschäfte, schöne Ecken, in denen man sich gemütlich hinsetzen und einfach mal entspannen kann und doch fehlte mir etwas. Kennt ihr das, wenn es einfach nicht funkt? Das war bei mir der Fall.

Helsinki, es tut mir leid, es liegt nicht an dir, sondern an mir – lass uns aber ruhig gute Freunde bleiben…

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Wir hatten nur einen halben Tag Zeit, um die Stadt, die Finnen und all das Drumherum auf uns wirken zu lassen. Wir wollten keine Zeit vergeuden und liefen umher, immer auf der Suche nach DEM Plätzchen überhaupt. Nachdem wir also allmählich die Innenstadt mit all ihrem Trubel verließen und wieder ans Wasser kamen, fühlte ich mich der ganzen Stadt näher. Erstaunlich viele Väter mit ihren Kindern kamen uns entgegen – ein Bild, das ich in dieser Häufigkeit aus Deutschland gar nicht gewohnt bin. Läuft man vom Hafen aus, das Wasser entlang, kommt man rasch an schönen Ecken vorbei. Parkanlagen, in denen man ruhig mal ein paar Stunden verweilen kann, ohne zu merken, wie die Zeit vergeht. Ein Café mit Seeblick. Eine kleine, nicht weitentfernte Insel samt Häuschen, an dem jeder Horror-Autor seine Freude hätte. Und der Strandabschnitt. Besonders dieser Teil der Stadt hat mir so gut gefallen. Wirklich groß ist der Strand nicht, aber ausreichend und so schön. Schuhe aus, sich ein Plätzchen suchen, hinsetzen und aufs Wasser schauen, das so klar glitzert als hätte man viele kleine Diamanten vor sich, die das Sonnenlicht in tausend Strahlen brechen.

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Recht unscheinbar, aber einen Späher wert, ist sowohl die Markthalle direkt am Hafen und die Stadthalle, nahe des Strandes. Von außen scheinen beide nicht für jedermann geöffnet zu sein, doch dem ist nicht so. Einfach einen Blick riskieren und all die köstlichen Leckereien entdecken, die im rustikalen Charme Finnlands präsentiert werden – ein Muss.

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Ebenfalls sehenswert ist das Viertel mit unzähligen Jugendstilhäusern, das sich ebenfalls parallel zum Strand befindet und gar nicht übersehen werden kann. Wahnsinnig schöne Bauten und tolle Gassen, die in einem doch den Wunsch hochkommen lassen, sich das eine oder andere Häuschen leisten zu können.

Weiter geht es mit der Fähre.

Im nächsten Post befinden wir uns dann schon in Estland. Seid also gespannt. Innerhalb von zwei Stunden ist man nämlich mit der Fähre der Tallink Silja Line* in Tallinn – Estlands Hauptstadt, die auch für die Finnen immer wieder ein Ausflug wert ist. Ihr wollt mehr erfahren? Dann schaut demnächst wieder vorbei ^^.

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*Diese Reise wurde mir mit der Unterstützung der Tallink Silja Line ermöglicht.

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