Travel: Kommt mit mir nach Hamburg.

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Hamburg – meine Perle. Das sagte ich bereits im vergangenen Post, als ich über meine Übernachtungsmöglichkeit im Meininger Hotel* in Hamburg sprach. Doch, was mich zu dieser allseits bekannten Aussage brachte, möchte ich euch heute näher ausführen.

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Viel zu groß.

Ich mag keine Großstädte. Absolut nicht. Viele Menschen. Viele komische Menschen. Enorme Weitläufigkeit. Und Trubel. Alles Dinge, die ich nicht leiden mag und durch die ich mich sofort unwohlfühle. Es gibt nur wenige Städte in Deutschland bei denen ich nicht dieses einengende und chaotische Gefühl bekomme, sondern den dortigen Boden betrete und mich sofort heimisch fühle. München ist beispielsweise eine solche Umgebung, in der ich mich trotz unzähliger Touristen und Co. richtig entfalten konnte.

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Viel schöner als gedacht.

Wie Berlin. Groß. Schmutzig. Ruppig. Das waren meine Assoziationen, als ich an Hamburg dachte. Die Reeperbahn mit ihren gewissen Etablissements und ihrem Publikum war an meinen Vorurteilen gewiss nicht ganz unschuldig und prägte mein Bild dank der Medien. Doch halt. Irgendwie wurden meine Vorstellungen nicht erfüllt und das zum Glück!

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Volles Touri-Programm.

Allzu viel Zeit hatte ich nicht, um Hamburg voll und ganz in mich aufsaugen zu können, doch die liebe Claudia von Minnja gab ihr bestes, um mir die schönsten und ‘wichtigsten’ Ecken im Schnelldurchlauf zu präsentieren und was soll ich sagen, sie hat ihren Job mit Pravour gemeistert ^^.

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Türenliebe!

Die Reeperbahn.

Auch, wenn es nicht mein favorisierter Ort in Hamburg ist, so wollte ich sie doch wenigstens einmal gesehen haben. Glücklicherweise waren wir mitten in der Woche und bei doch eher verregnetem Wetter unterwegs, so dass der Ansturm männlicher Geier eher ausblieb. Die Atmosphäre war rau, verrucht – aber im negativen Sinne – und schmutzig. Vielleicht bin ich ja die falsche Zielgruppe, aber keine der Lokalitäten, in die wir durch kostenlose Drinks gelockt werden sollten, wäre auch nur annähernd für mich interessant genug gewesen, um einmal den Kopf hineinzustecken. Was mich ganz besonders irritierte, waren die leichten Mädchen, die gar nicht so leicht aussahen. Okay, auf der verbotenen Straße sollen die Mädels doch leichter bekleidet gewesen sein, aber die anderen waren dick eingepackt in UGG-Boots, Daunenjacke und Co. – dies kann gewiss auch als Arbeitskleidung durchgehen, da es ALLE trugen. Wenn ich mir vorstelle, dass meine Kinder in dieser Gegend aufwachsen müssten, puh, da würde mir ganz anders werden…

Der Jungfernstieg.

Am nächsten Tag wurde ich dann zu den schönen Orten Hamburgs geführt, die mein Herz vollkommen erblühen ließen. Wir hatten zudem richtiges Glück mit dem Wetter, wenngleich es eins, zwei Tröpfchen regnete. Der Jungfernstieg war einer der Orte, an dem man es sich wirklich gutgehen lassen kann, wenn es die Sonne zulässt und der mich ein wenig an Frankreich erinnerte – Gott weiß, wieso ^^.

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Mitten in der Innenstadt und mit wundervollem Blick auf die Alster fühlt man sich wie im Urlaub. Wer shoppen mag, ist hier ebenso richtig, wie diejenigen, die sich in hochpreisigen Lokalen das hamburg’sche Vita schmecken lassen wollen.

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Dreht man sich einmal um, ist man zudem direkt auf dem Rathausvorplatz und kann dieses imposante Gebäude bestaunen. Ein wahrer Hingucker, wie ich finde! Unbedingt auch einmal hineingehen und sowohl die Räumlichkeiten als auch den Innenhof anschauen.

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Die Speicherstadt.

Oft hörte ich Menschen von diesem Stadtteilsprechen, doch sagen tat es mir nichts. Im Grunde ist es nichts anderes als ein Komplex von Lagerhäusern aus dem späten 19. Jahrhundert. Dieses Gebiet wurde damals als Freihafen erbaut, um die Waren zollfrei ins Land bzw. in die Stadt zu bringen und dort lagern zu können.

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Eine wundervolle Ecke, wie ich finde, die mit ihrem industriellen Charme sofort mein Herz eroberte. Ein absolutes Muss für jeden Hamburg-Reisenden! Wandelt einfach über die Brücken und bestaunt die hohen Gebäude, die mit so viel Geschichte bestückt sind und versetzt euch in das Leben eines Handelsreisenden aus dem 19. Jahrhundert.

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Tolle Crêperie nahe der Speicherstadt!

Die Landungsbrücken.

Ja, ihr merkt, ich habe tatsächlich all die Touriorte besucht, aber was soll ich sagen, man muss es eben einfach mal gesehen haben! An den Landungsbrücken legen sämtliche Fähren und Schiffe ab mit denen ihr kleinere und größere Touren buchen könnt. Mein Tipp an dieser Stelle: Kauft euch ein reguläres Tagesticket für die Bahn (momentan 6,20€), denn mit diesem könnt ihr auch alle Fähren benutzen und habt quasi eine enorm kostengünstige Hafenrundfahrt – absolut lohnenswert!

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Das Schanzenviertel.

Modern, hipp und alternativ. Und vor allem mein liebstes Viertel bisher! Leider bin ich nur einmal hindurchgeflitzt, da mein Zug recht bald kam, aber allein die ganzen tollen Läden mit ihren wundervollen Kleidungsstücken, ihren tollen Wohnaccessoires und den Leckereien zu sehen, ließ in mir den Wunsch aufkommen, wiederzukommen! Ich freue mich schon jetzt unheimlich darauf, demnächst in Ruhe durch all die Lädchen zu stöbern und das eine oder andere Teil mitzunehmen!

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Übrigens: Ob ihr nun Tim Mälzer mögt oder nicht ist egal, denn ein Besuch in seinem Restaurant Die Bullerei lohnt absolut! Eine tolle Atmosphäre, ein richtig geniales Design und dazu noch frisches, leckeres und bezahlbares Essen machen einen rundum perfekten Aufenthalt dort!

 

Habt ihr noch Geheimtipps, die ich unbedingt einmal bei meinem nächsten Besuch abklappern muss?

 

*Das Hotelzimmer wurde mir freundlicherweise vom Meininger Hotel zur Verfügung gestellt.

 

 

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