Blog: 5 Gründe, warum Bloggen eine hervorragende Idee ist.

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Es gibt unzählige Gründe (für mich), warum es eine fabelhafte Idee war, vor beinahe sechs Jahren mit dem Bloggen zu beginnen und warum ich eigentlich fast jedem dazu raten, ebenfalls einen Blog zu starten. Und damit meine ich jetzt nicht aus finanzieller Sicht. Ganz im Gegenteil, meiner Meinung nach hat mich das Bloggen geprägt und verändert. Aber lest selbst.

Den Horizont erweitern.

Es gibt Themen mit denen ich mich niemals auseinandergesetzt hätte, wenn ich nicht bloggen würde. Es sind jetzt nicht immer höchst intellektuelle Bereiche, aber das muss auch gar nicht sein. Die Auseinandersetzung mit der Bloggerwelt hat mir aber in den letzten Jahren geholfen, Aspekte kritischer zu sehen und auch öfter mal etwas zu hinterfragen und nicht immer nur Informationen zu konsumieren und sie so, wie sie mir dargeboten werden, zu schlucken. Das liegt zu einem großen Teil natürlich daran, dass ich selbst begann Blogs zu lesen und somit die Sichtweisen anderer Menschen zu bestimmten Themen und Meinungen zu erfahren. Aber auch Facebook-Gruppen in denen über alles mögliche diskutiert wird, halfen und helfen mir bis heute eine differenziertere Meinung zu bilden und mir Gedanken über Dinge zu machen, die mir sonst vielleicht am Poppes vorbeigesegelt wären.

Der Umgang mit SocialMedia.

Ich neige dazu, mich schnell mit anderen zu vergleichen und Neid in mir zu schüren. Keine Missgunst, sondern Neid, was sagen will, ich gönne jedem alles, mir aber doch auch am meisten. Und wenn ich dann die ganzen wunderschönen Mädels, die traumhaften Wohnungseinrichtungen und das bombastische Essen auf den unterschiedlichsten Kanälen sehen würde, ohne meinen eigenen Background in Sachen Blog, ich würde wahrscheinlich zerfließen vor Neid und teilweise gewiss auch vor Selbsthass, weil man all das nicht hat – kein perfekt eingerichtetes Loft, keine Size Zero und wenn ich für mich alleine koche sieht es auch nicht aus wie gemalt. Nicht, dass ich nicht immer noch nach schönen Dingen und eine Traumfigur lächze, aber ich sehe alles entspannter, weil ich weiß, dass die Mädels so nicht aus dem Bett steigen und das alles, was im Interior-Bild nicht mit auf dem Foto ist, wahrscheinlich ein fürchterliches Chaos zeigen würde und auch, dass solch ein Essen manchmal nicht das ist, was es zu sein scheint (ich sag nur: Kartoffelbrei ^^). Wäre ich ein junges Mädel, die keine Ahnung hat, wie viel Arbeit hinter jedem Bild steckt, würde ich vermutlich ausflippen und nicht ganz gesund handeln.

Neue Kontakte knüpfen.

In den letzten Jahren habe ich unzählige Kontakte geknüft. Einige weniger eng und gut, andere wundervoll und liebenswert. Ich fand echte Freunde, die ich heute nicht mehr missen möchte, lernte zur gleichen Zeit aber auch, dass nicht alles Gold ist, was glänzt und dass dir somit nicht jeder gut geneigt ist, nur weil er dich anlächelt. Der positive Nebeneffekt, den eine Fülle an unterschiedlichen Kontakten mit sich bringt, sind ebenso die Chancen, die geschaffen werden – sowohl in beruflicher als auch privater Hinsicht. Es öffnen sich schlichtweg Türen, von denen man sonst womöglich nicht einmal eine Ahnung hatte, dass diese existieren.

Seine eigenen Skills verbessern.

Ich habe mich verbessert, aus ganz praktischer Sicht gesehen. Durch den Blog habe ich meine Freude am Backen und Kochen entdeckt und meine Skills diesbezüglich um einiges verbessert. Auch in Sachen Fotografie habe ich so manches dazugelernt, wenngleich ich dringend mal einen Kurs besuchen möchte, um auch meine Kamera besser kennenzulernen. Es ist ja bekanntlich noch kein Meister vom Himmel gefallen, doch merke ich bei mir selbst, dass ich meine Skills in so vielen Bereich stetig verbessere – Learning by Doing quasi. Und das erfüllt mich tierisch mit Stolz. Was davon hätte ich entdeckt oder verbessert, wenn ich mich nicht dem Schreiben eines Blogs ‘verpflichtet’ hätte?! Vermutlich kaum bis gar nichts. Man beschäftigt sich auf einmal mit so vielen unterschiedlichen Sachen und entdeckt Leidenschaften von denen man zuvor gar nicht gedacht hätte, dass das mal etwas für einen persönlich wäre.

Erwachsen-werden.

Das Bloggen hat mich ganz klar vor neue Herausforderungen gestellt. Es hat mich gezwungen, mich mit Situationen auseinanderzusetzen, mit denen ich so vielleicht nicht in Berührung gekommen wäre oder doch zumindest nicht in diesem Maße und nicht so alleine. Klar habe ich tolle Leute an meiner Seite, die mir immer mit Rat und Tat zur Seite stehen und von denen ich viel lerne, doch muss ich im ersten Versuch selbst eine Lösung für ein, wie auch immer geartetes, Problem finden. Geschäftliche Gespräche zu führen, mich ins rechte Licht zurücken und vor allem die positiven Seiten von mir hervorzutun war und ist teilweise auch heute noch etwas, was mir immer schwer fiel/fällt. Auf fremde Menschen zuzugehen und anzusprechen? Früher unmöglich. Heute zwar immer noch mit viel Überwindung und Angstschweiss begleitet, doch tue ich es. Ferne Länder zu bereisen und tatsächlich Englisch zu sprechen? Vor dem Blog ein Ding der Unmöglichkeit. Doch heute? Eine kleine Sucht. Ich bin erwachsener und selbstbewusster geworden, traue mir Dinge zu, vor denen ich mich früher versteckt hätte. Wenn mir etwas peinliches passiert oder ich vollkommen faile, werde ich rot, ja, das habe ich noch nicht unter Kontrolle, fange mich aber verhältnismäßig schnell, schüttel es ab und beginne einfach von Vorne.

Der Blog, das Bloggen und alles, was damit zusammenhängt hat mich durch und durch geprägt und heute ua zu dem gemacht, wer und was ich bin. Und das mag ich. Sehr sogar. Deshalb rate ich auch jedem, ruhig einen Blog zu schreiben, ganz gleich aus welcher Motivation heraus. Man erfährt einfach so viel über sich.

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