MoToBe: Wir machen ein Baby – Alles steht Kopf oder Willkommen im Irrenhaus.

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Wenn man sich aktiv dazu entscheiden, den Uterus unterzuvermieten und ganz bewusst darauf achtet, wann eventuell der beste Zeitpunkt ist, um sich ganz besonders gern zu haben, kann man innerlich schon einmal verrückt werden. Weniger, weil man alles auf die Sekunde genau taktet – wir jedenfalls nicht -, sondern vielmehr wegen der Zeit die darauf folgt.

Das habe ich genau gespürt.

Natürlich fragt man Herrn Google über zig verschiedene Dinge aus, liest sich in Foren dumm und dämlich und beginnt ganz genau auf den Körper zu hören. Rät jeder Arzt davon ab, sich über Herrn Dr. Google selbst zu diagnostizieren, sollte es eigentlich auch in diesem Falle beinahe verboten werden, nachzulesen, welches Ziepen, Ziehen oder Drücken, was bedeuten kann. Man fängt nämlich plötzlich an, jedes auch nur winzige Zwicken als Zeichen zu sehen. Jeder quersitzende Pups wird genauestens analysiert und zumeist als (falsches) Signal erkannt. Ihr glaubt nicht, wie häufig ich plötzlich schon schwanger war ^^. Es hat mich verrückt gemacht. Immer wieder genau auf den Körper zu hören, kann ja gut sein, aber es ist auch zum Mäuse melken. Deshalb kann ich JEDEM nur den Tipp geben, einfach nicht mehr daranzudenken, denn, wenn man sich zu sehr versteift, wird es meistens eh nix werden. Nach einigen ÜZ (=Übungszyklen) wird man aber auch etwas entspannter – etwas ^^. Meine Freundin, die es schon etwas länger probiert, meinte auch nur spöttisch zu mir: Anfänger

Lernt euren Körper jeden Monat kennen.

Natürlich lernt man den Körper ohne hormonelle Verhütungsmittel ganz anders kennen als noch davor. Denn sämtliches Drücken, Ziehen, Spannen etc. gab es zuvor ja gar nicht. Deshalb rate ich jedem, jedes Anzeichen des Zyklus zu notieren – beispielsweise in einer Ovu-App – ganz einfach, um den eigenen Körper genauestens kennenzulernen. Denn schon nach dem zweiten oder dritten Zyklus merkt man nämlich, dass das Drücken oder dergleichen ganz normal zu sein scheint und es schlichtweg zum normalen Alltag eines weiblichen Körpers dazu gehört. Dadurch erspart man sich so viel Stress im Kopf. Ich habe mich teilweise wie im Irrenhaus gefühlt und dachte mir so manches mal, ich würde wahnsinnig werden, wenn ich mir nun jeden Monat solch einen enormen innerlichen Stress mache.

Frühe Anzeichen für eine Schwangerschaft.

Aber, was sind denn genau die ersten Anzeichen für eine eventuelle Schwangerschaft? Worauf könnte man hören und achten?

  • Das Ausbleiben der Mens: Das wohl eindeutigste Zeichen für eine Schwangerschaft, ist das Fernbleiben der moantlichen Regelblutung und für viele auch das erste Zeichen, das sie bewusst erkennen.
  • Schwindel und Kreislaufprobleme können ebenfalls ein Anzeichen sein, allerdings ist dieses sehr unsicher.
  • Wer seine Basaltemperatur misst, der wird sich bei einer Erhöhung ebenfalls schon erste Gedanken machen.
  • Übelkeit und Erbrechen können auch ein Signal für eine frühe Schwangerschaft sein – dabei spielt es aber fast keine Rolle, ob dies morgens oder über den Tag verteilt auftritt.
  • Häufiges Wasserlassen: Schon am Anfang der Schwangerschaft kann es durch die Hormonumstellung dazu kommen, dass man häufiger auf die Toilette muss.
  • Geschwächtes Immunsystem: Gerade am Anfang ist man sehr viel anfälliger für Erkältungsviren, da der Körper nun auf Hochleistung arbeitet.
  • Ziehen, Stechen und Krämpfe im Unterleib und im Rücken: Schon früh fängt die Gebärmutter damit an, sich auf das Embryo vorzubereiten und dehnt sich aus. Dies kann dann zu leichten bis doch etwas stärkeren Schmerzen im Unterleib und Rücken führen.
  • Spannen der Brust: Der umgestellte Hormonhaushalt macht sich auch schnell an den Brüsten bemerkbar. Sie sind extrem empfindlich, spannen und schmerzen teilweise einfach nur.
  • Ein positiver HCG-Test: Einiges trifft auf euch zu und das mit dem Herzeln könnte auch zum richtigen Zeitpunkt stattgefunden haben? Dann ist der erste Schritt zumeist ein Schwangerschaftstest. Diese sind zumeist ab dem ersten Tag der Ausbleibenden Periode anzuwenden und in den meisten Fällen sehr sicher. ABER OBACHT: Auch, wenn ihr negativ getestet habt, könnte es sein, dass ihr dennoch schwanger seid.
  • Bestätigung beim Gynäkologen: Doch um ganz sicher zu sein, besucht euren Gynäkologen. Dieser kann euch durch einen Bluttest mehr Gewissheit verschaffen.

Selbstredend ist jede Frau und somit jeder Körper anders. Manche spüren gar keine Anzeichen oder bringen diese nicht mit einer Schwangerschaft in Verbindung und andere haben das volle Programm, mit allen guten und nicht ganz so guten Seiten. Meine Frau Mama hatte es bei mir (4. Schwangerschaft) erst im fünften Monat beim Arzt erfahren. Sie hatte sich lediglich gewundert, warum sie etwas dicker wurde ^^.

 

Was waren eure ersten Anzeichen?

 

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