MoToBe: Wer hätte gedacht, dass ich dich noch mehr lieben könnte.

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Das neue Jahr hat begonnen und ich blicke mit voller Zuversicht auf die nächsten zwölf Monate – sie werden spannend, wundervoll, turbulent und auch beängstigend. Doch schon heute habe ich etwas gelernt, was ich nie für möglich gehalten hatte. Ich lernte in den letzten beinahe schon sechs Monaten meiner Schwangerschaft, dass ich dich tatsächlich noch mehr lieben kann als ich es in den letzten zwölf Jahren tat.

Zwölf Jahre voller Liebe.

Seit diesem Monat sind es sage und schreibe zwölfe Jahre, die wir nun schon gemeinsam beschreiten. Es gab gute und auch weniger bis richtig bescheidene Momente, aber das war okay, denn so ist das Leben und die Liebe eben. Es kann nicht nur immer alles rosig sein, doch, wenn man sich zusammenrauft und gemeinsam an einem Strang zieht, gehen auch die schlechten Augenblicke vorbei und verwandeln sich wieder in schöne. Verliebt war ich von der ersten Sekunden an als ich dich damals in den Klassenraum schlurfen sah. Dich zu lieben hatte ich dann auch schnell gelernt und dachte eigentlich, dass sie im Laufe der Jahre ihren Höhepunkt erreichte und nun gemütlich an diesem Punkt stehen bliebe. Im besten Falle für immer.

Dieser eine Blick…

Doch dann kam dieser eine Tag, der alles änderte. Was hatte ich Angst davor, dir von der freudigen Nachricht eines neuen Lebens zu berichten. Doch du nahmst mir diese sofort, in dem du dich so verhalten hast, wie ich es mir immer erträumte. von jetzt an war da etwas anderes. Etwas Neues in deinem Blick. Etwas Zaghaftes und Sanftes in deinen Berührungen. Etwas Fürsorgliches in deinem Denken und Handeln. Ich habe mir schon in den ersten Jahren ausgemalt, wie es wohl wäre, wenn ich von dir ein Kind erwarten würde. Was für Blödsinn wir machen würden, welche Gedankenspielchen wir durchlaufen würden und wie du dich mir und dem Ungeborenen verhalten würdest. Jeder schöne Gedanke daran, war nichts im Vergleich zu dem, wie es wirklich ist, dich von nun an als werdender Papa an meiner Seite zu wissen. Es gibt da diesen einen Blick, der mir eine Gänsehaut verpasst, wenn ich nur daran denke. Dieser eine Blick, den du mir ganz unbewusst zuwirfst, wenn du mich und den stetig wachsenden Bauch beobachtest. Ein Blick voller Neugierde, Faszination, vielleicht auch ein wenig Angst, aber vor allem voller Liebe und Zuneigung für mich und das Baby.

Deine Fürsorge wächst!

Deine zärtlichen und vorsichtigen Berührungen des Bauches, wenn wir gemeinsam einschlafen oder auch die Geheimgespräche, die du schon jetzt mit dem Bauchbewohner führst und an denen ich nicht teilnehmen soll, da es ja private Gespräche zwischen dir und dem Baby sind ^^, lassen mich schon jetzt wissen, dass du genau der Papa für unser Kind sein wirst, den ich mir immer gewünscht habe. Du tadelst mich, wenn ich etwas esse oder tue, was dem Baby eventuell nicht gerade von Vorteil ist (aber natürlich auch nicht schadet). Du achtest darauf, dass ich nicht mehr allein durch die Dunkelheit laufe oder mich auch sonst in irgendeiner Weise in eine mögliche Gefahr begebe.

Ich habe gelernt, dass ich dich noch mehr lieben kann!

In den letzten sechs Monaten habe ich gelernt, dass ich dich noch mehr lieben kann. Dass all die Momente, in denen ich dich verfluchte, unbedeutend sind, da du mir jeden Tag aufs Neue zeigst, dass du der Richtige bist. Der Richtige zum Lachen, der Richtige zum Weinen, der Richtige zum Leben, mein geliebter Herr T.!

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