Lifestyle: In die erste gemeinsame Wohnung mit den einen oder anderen Problemchen.

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Bereits im Beitrag Genervt von absolut allem berichtet ich euch davon, dass Herr T. und ich nach 12 Jahren der Wochenendbeziehung nun endlich in unsere erste gemeinsame Wohnung ziehen. Was das an Herausforderungen im Allgemeinen schon mit sich bringt, können sich viele ja sicherlich denken. Immerhin ist es ein meilenweiter Unterschied, ob man sich nur am Wochenende sieht und sonst jeder seinen eigenen Weg, mehr oder weniger, beschreitet oder, ob man plötzlich jeden Tag mit all den Ecken und Kanten des Anderen konfrontiert wird. Zudem kommt noch die Frage der Möbel hinzu. Denn, was nicht vergessen werden darf, ist (jedenfalls bei uns) der unterschiedliche Geschmack unserer Persönlichkeiten, was sich wiederum auch im Mobiliar widerspiegelt. Ist Herr. T. der pragmatische Junggesellenmensch, der es nicht schön, sondern praktisch mag, bin ich diesbezüglich durch und durch Frau. Ich mag zwar keinen übermäßigen Kitsch und Tünnes, finde ja jeglichen Schnickschnack an sich ebenfalls fürchterlich, doch soll es wohnlich aussehen. Es soll nach einem Zuhause ausschauen und nicht nur nach einem Schlafplatz. Das hat wiederum die Folge, dass ich seine Möbel am liebsten und ohne Umschweife verbrennen, er hingegen alles Überflüssige, wie Blumen, Bilder und Co. eiskalt aus dem Fenster schmeißen würde, wenn er könnte. Da wir uns jedoch beide tatsächlich lieben und nicht ganz so verrückt sind, akzeptieren wir vorerst gegenseitig unsere Wohnmarrotten ^^.

Der Vermieter aus der Hölle …

Ein weiteres Problem bahnte sich bereits vor der endgültigen Unterzeichnung des Vertrags an, zeichnete sich jetzt jedoch ziemlich deutlich ab. Die Rede ist vom Vermieter. Was man ihm lassen muss – er kümmert sich wirklich. Gibt es ein Problem am Haus bzw. der Wohnung kommt er auch und vertröstet einen nicht ewig und drei Tage. Sonst ist er jedoch eine völlige Katastrophe. Als schwierige Persönlichkeit zeichnete er sich schon damals ab, allerdings dachten wir uns nicht allzu viel dabei und redeten uns ein, dass wir dem schon Herr werden könnten. Mittlerweile könnte ich jedoch nur noch eskalieren, da er jegliches Feingefühl nicht zu kennen scheint und auch sonst so etwas wie Grenzen nicht einzuhalten vermag. Es fing schon an, dass er unbedingt einen Schlüssel behalten wollte. Arschlecken. Mal davon abgesehen, dass es nicht rechtens ist, hat niemand einen Schlüssel zu haben, außer Herrn T., mir und Mutti bzw. Schwiegermutter. Er gab zwar nach, aber die Schlösser tauschten wir dennoch aus – er kann einem ja viel erzählen… Dann kamen solche Situationen, dass er Herrn T. indirekt als dumm bezeichnete, was er auf seinen Beruf stützte und zusätzlich ihm in etwa sagte: Naja, schauen wir mal, ob Sie in 3 Monaten überhaupt noch zusammenleben und sind. Das war dann der Punkt, an dem ich mir dachte: Fuck off. Davon einmal abgesehen, dass es grundsätzich eine Unverschämtheit ist, einem Paar, das vor allem gerade ein Kind erwartet, so etwas zu sagen, hat ein Vermieter schon einmal gar kein Recht dazu, diese Äußerungen zu machen. Und auch sonst scheint er uns nicht ganz ernst zu nehmen und eher wie (seine) Kinder, denn seine Mieter zu behandeln. Er rief letztens an, was ich jedoch nicht annahm. Nach erneutem Anrufen, behauptete ich, dass ich derzeit telefonisch nicht zu erreichen bin, er mir aber gerne sein Anliegen per SMS oder Mail mitteilen könne. Nachdem er fragte, wann ich denn wieder erreichbar sein würde und ich daraufhin sagte, dass ich das nicht wisse, er sich ja aber einfach schriftlich äußern könne, kam dann eine SMS, in der sich herausstellte, dass er über unsere allgemeine Kommunikation sprechen wolle und es jetzt doch schon zeimlich komisch fand, dass ich nur noch schriftlich zu erreichen sei. Mit anderen Worten, er wollte wohl nur einen Kontrollanruf machen oder ein Pläuschchen halten. Beides Dinge, die ihm nicht zustehen, denn die Kommunikation zwischen Vermieter und Mieter soll gefälligst auf ein Minimum reduziert werden und nur dann stattfinden, wenn es wirklich ein akutes Problem gibt. Zudem wollte er auch unbedingt einmal eingeladen werden, wenn wir komplett eingezogen sind, damit er mal schauen kann… Ehm, ich denke eher nicht, danke nein. Ich habe schon gar keine Lust, meinen Vermieter anzurufen, da es hier noch einige Dinge zu klären gibt – sprich, Mängel etc., die er zu beheben hat. Zum einen erwartet mich dann ja nicht nur ein elendiges Gespräch, sondern vermutlich auch wieder so Aussagen, wie Ne, also das schaff ich nicht mehr. Das kann ich nicht mehr machen. Darum müssen Sie sich kümmern, das ist zu viel für mich… Immerhin hat er bisher keine Meldung mehr von sich hören lassen, was mich wieder etwas hat entspannen lassen… Wenn ich euch noch all seine Sprüche und Aktionen hier auslisten würde, wäre ich vermutlich noch in drei Tagen dabei ^^.

Kennt ihr solche Vermieter? Welche Stories könnt ihr mir erzählen?

2 Comments

  • Hallo, mein Vermieter aka Eigentümer kam aus Stuttgart und war der Meinung ich müsse ewig dankbar sein, dass ich in der teuren Wohnung leben durfte. Jährliche Kontrolle seines Eigentums eingeschlossen. Beim Auszug Unverständnis und bei Übergabe musste ich die Armaturen in seiner Anwesenheit polieren. Schikane hoch drei. Am besten Du grenzt Dich ab und er sucht sich jemand anderen. Viele Grüße Kerstin

  • Oha! Ja solche Vermieter kenne ich! Ich bin seit 7 Jahren raus aus der Mietwohnung und er hat noch immer einen Teil der Kaution nicht frei gegeben weil er meinte, ich hätte Schlüssel der Zimmertüren verbummelt- die nie existierten. Schimmelbefall der nur übergestrichen war, ist nur eines der Stories.
    Ich wünsche Dir einen guten Start in die neue Woche. Liebe Grüße!

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