MomLife: 5 Dinge, die ich am liebsten mit meinem Baby tue.

Es gibt viele Dinge, die ich gerne mit meinem Babyboy tue, sogar noch viel lieber als zuvor. Und es gibt Dinge, die mich mehr stressen, seit der Babyboy da ist, die allerdings natürlich getan werden müssen, wie beispielsweise einkaufen. Das soll heute aber gar nicht das Thema sein. Heute möchte ich euch voller Freude davon erzählen, was ich am allerliebsten mit ihm tue. Lasst mich nur noch schnell meinen Kaffee machen, meine Schuhe vom Zoo ausziehen und mir ein fettes Stück Kuchen holen – denn ja, seit ich Mama bin, ist Kuchen wie die Luft, die ich zum Atmen brauche. Und wenn ich jetzt ganz gemein wäre, würde ich euch verraten, dass ich trotz täglicher Kuchenexzesse weniger wiege als vor der Schwangerschaft. Ich bin aber kein Arsch also tue ich es nicht und stopf mir einfach heimlich Gabel um Gabel in den Wanz.

Im Regen spazieren – Mit dem Baby eine tolle Sache.

Vor Babyboys Geburt hätte es regnen können, wie aus Eimern und es hätte mich zwar nicht gejuckt, doch auf die Idee gekommen, nach draußen zu gehen, wäre ich im Leben nicht. Es sei denn natürlich ich musste, aber dann geschah dies nur unter Schimpfen, wie ein kleiner Rohrspatz. Seit der kleine Mann aber da ist, liebe ich Regenspaziergänge. Er sitzt dann immer geschützt unter dem Regenverdeck und schlummert zumeist und ich wandere mit Kapuze aufm Kopf durch die nassen und dunklen Straßen. Stundenlang teilweise. Kaum ein Mensch ist draußen und man kann sich so richtig den Kopf frei laufen und pusten lassen. Gestresst und das Gefühl alles wächst einem über den Kopf und man bekommt keine Luft mehr? Ab dafür in den Regen. Also, bei mir wirkt es wahre Wunder!

Lego spielen – Ich baue, er reißt nieder.

Ich muss gestehen, das war einer meiner größten Sorgen. Wenn ich anderen dabei zusah, wie sie mit ihren Kindern spielten, dachte ich mir nur immer määäh, auf sowas hätte ich ja überhaupt keine Lust. Wie soll ich das nur später mit meinem Kind machen. Mittlerweile habe ich eingesehen, dass es wohl etwas anderes ist, wenn es das eigene Kind ist. Steinchen um Steinchen baue ich jeden Tag kleine und größere Türmchen und der Mäusemann stürmt voller Freude auf sie zu, um was zu tun? genau, meine Kunstwerke niederzureißen. Immer und immer wieder. Viel zu oft werde ich gar nicht fertig. Aber vermutlich kontrolliert er nur die Einsturzgefahr, muss ja alles seine Richtigkeit haben und meine Gebäude scheinen nicht sehr stabil zu sein und Godzillaähnlichen Angriffen standhalten zu können. Versteht sich ja von selbst, dass er sie abreißen muss.

Baden – Quietscheente tanz mit mir…

Was am Anfang noch echt immer ein wenig Angst behaftet war, wird von mal zu mal spaßiger. Nachdem wir nun die Badematratze, die uns wahre Wonnestunden bereitet hat, entwachsen sind, wird fleißig auf dem Bauch gebadet. Dass ich da aber auch nicht von selbst drauf gekommen bin… Erst ein TV-Beitrag, in dem es um einen behinderten Jungen ging, der nicht sitzen konnte und bäuchlings seinen Badespaß hatte, brachte mich auf die Idee, auch Babyboy so das Baden spaßiger zu bereiten. Sonst schaute er immer nur den Papa und mich an und war zwar ebenfalls recht entspannt, spaßig war es aber nicht allzu sehr, eher langweilig mit der Zeit. Nun plantscht er durch die Gegend, schnabuliert die Badetierchen und und und. Auch das Baden mit mir oder dem Papa macht ihm und uns einfach nur große Freude, wenn er im Sitzen ordentlich herumspritzen kann.

Kaffeeklatsch par excellence.

Bevor ich schwanger war, malte ich mir immer aus, wie es wohl sein würde, wenn ich einmal Mama bin. Also, in Sachen soziales Leben und der Umgang mit anderen Mamas. In meinem Traum würde ich beinahe täglich oder zumindest wöchentlich andere Mama auf Kaffee und Kuchen treffen und das süße Mamadasein genießen. Mein Glück – eine handvoll meiner Freundinnen wurden ungefähr zur gleichen Zeit Mama. Das wiederum bedeutet eine Schar Mädels mit den süßesten Zwergen und dem Hunger nach Kaffee, Kuchen und dem gegenseitigen Austausch über alles, was gut, schlecht, anders oder einfach so läuft. Während wir uns also mit all dem ungesunden Zeug vollstopfen, lernen die Kleinen voneinander und spielen. Immer, wenn wir von einem Spieldate zurückkommen, ist Babyboy so begeistert und motiviert, dass er die Fähigkeiten der Anderen ausprobiert und trainiert wie eine Maschine. Kurzum: Jede Woche hat Babyboy Spaß mit Kiddies und ich fress mich in den Kuchenhimmel, wenn ich das mal so unelegant ausdrücken darf.

Einschlafen – Ein Schäfchen…

Jetzt stehen vielleicht bei einigen die Fragezeichen über den Köpfen. Doch, was so simpel und uninteressant auf den ersten Blick scheint, ist zu meiner täglichen Freude geworden. Hin und wieder hatte ich Panik vor der Nacht, weil Babyboy nicht so recht einschlafen wollte. Dann gewöhnten wir ihm an, nur auf meinem Arm einzuschlafen, irgendwann dann dass er gegen zehn wieder hellwach ist. Alles Murks. Mittlerweile – toitoitoi – schläft er ganz wunderbar gegen sieben ein. Ich lege mich mit ihm ins Bett und warte bis er schlummert. Gegen neun oder zehn mache ich mich dann selbst auf den Weg ins Bett und stille ihn nochmal, weil er dann durch mich leicht geweckt wird. Dieser Moment, wenn er dann fertig mit dem Trinken ist, sich zur anderen Seite wendet und dabei meinen Arm ganz fest umschließt und sich daran fest kuschelt ist einfach so wundervoll. Wie ein kleiner Stromlieferant lädt mich diese Geste von neuem auf – als wäre all die Anstrengung weg und ich bin wieder fit wie nix. Sein Atem an meiner Haut und seine winzigen Finger an meinem Arm zu spüren ist eines der schönsten Dinge auf diesem Planeten!

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