(MomLife): Splish Splash, kleine Tricks, die für viel Spaß und weniger Tränen in der Wanne sorgen. [Werbung]

Splish, Splash, wir machen uns nass. Es gab eine Zeit, da ging der Große so gerne baden. Ich hätte ihn dort stundenlang einweichen lassen können. Er war quietschfidel, glücklich und ließ sich ohne Probleme waschen. Immer, wenn mir eine Freundin erzählte, ihr Kind wolle nie baden, dachte ich, sie seien verrückt. Kinder, die nicht baden wollen. Sowas gibt es gar nicht. Und dann kam der Tag der Tage. Unvermittelt. Laut. Und mit viel Gebrüll. Denn plötzlich wollte der Große ebenfalls nicht mehr in die Wanne. Haarewaschen endete und begann sogar mit Tränen, Weinen und Nervenzusammenbrüchen – auf beiden Seiten. Mein Kind war anscheinend ‘kaputt’. Was war geschehen? Warum wollte es nicht mehr baden und vor allem, wie ändere ich es wieder? Da war guter Rat teuer. Und glaubt mir, wir haben alles aus der Schatzkiste der Elterntricks herausgeholt. Was uns am Ende wirklich half, wie der kleine Muck zum Baden steht und ob der Große nun endlich wieder gerne badet, das haben wir gemeinsam mit Playgro für euch zusammengetragen.

Ablenkung at its best. Anreize zum Badeparadies schaffen.

Wenn alles nichts hilft, dann wird die Wanne eben zum Spieleparadies. Denn mit genug Ablenkung und Anreizen bekommt man oft auch Bademuffel zum freudigen Baden. Und ja, man darf ruhig tricksen, sofern es den Kiddies hilft. Und euch. Denn ihr wisst ja, am Ende zählt nur, dass alle glücklich sind.
Sag mir also, dass Du Kinder hast ohne mir zu sagen, dass Du sie hast. Na, wem fällt da sofort etwas ein? Ganz genau, die überfüllte Badewanne! Und damit sind wir auch schon beim Thema Ablenkung. Mit dieser fangen wir nämlich einfach mal an, wenn diese doofe Phase des Nichtbadenwollens eintritt. Übrigens, haben das ganz viele Eltern erzählt, dass plötzlich der Tag des Grauens kam und Baden zum Horrortrip wurde. Ihr seid also nicht allein damit. Und ein gänzliches Ausfallen lassen der Hygiene ist halt auch keine langfristige Option.
Wie lenken wir unsere Kids also am besten ab bzw. steigern den Reiz Baden zu wollen? Mit einem spaßigen und umfangreichen Angebot – jedenfalls war das eine der wirksamsten Lösungen. Badespielsachen gibt es dabei etliche. Manche sind super, andere sind völlig Banane, jedenfalls aus meiner Sicht und das ist ja auch ganz individuell. Was bei uns besonders gut ankommt? Je bunter, desto besser, denn das lässt sich auch in der vollsten Schaumwanne wiederfinden. Außerdem ist es super, wenn man damit in Fantasiewelten abtauchen, aktiv werden kann und vor allem eine Reaktion auf eine Aktion bekommt und somit das Verhalten von Wasser spielerisch lernt. Wie verhält sich Wasser, wenn man es wodurch schüttet. Wieso fließt es durch den einen Becher so und durch den anderen schneller? So viele Fragen, die aufkommen, wenn die Kids nur einmal genauer hinschauen. Als bei uns neue Teilchen von Playgro einzogen, war die Freude immens. Es wurde gejubelt und alle beide wollten sofort in die Wanne. Ohne Überreden müssen, meckern oder sonstigem Hickhack. Jackpot, würde ich sagen. Und dann wurde alles ausprobiert. Beim Großen war vor allem das blinkende und schwimmende Thermometerboot hoch im Kurs. Zwei bezaubernde Monsterchen, wie er sie nannte, schwimmen auf einem Boot und blinken entsprechend der Temperatur des Wasser. Dass oft Schiffbruch samt Überflutung des halben Badezimmers gespielt wurde, muss ich jetzt nicht erwähnen, oder. Das Gute an diesen Bärchen, was es nämlich eigentlich sind, ist der hohe Spaßfaktor und die Kids können selber sehen, ob das Wasser noch zu heiß ist. Oft ist vor allem der Große dann immer schneller in der Wanne als er schauen kann – immerhin ist er ja groß genug, um selbst hinein zu hüpfen, wie er sagt – und da wird die Temperatur meist erst gespürt, wenn das erste Füßchen schon drin ist. Jetzt ruft er immer schon freudig, dass es blinkt und somit noch zu warm ist. Der Kleinste hingehen steht vollkommen auf die klassischen Becherchen und Badetiere, die ich es auch als Geschenkset gibt. Die werden überall ausgeleert, herumgetaucht und übergekippt. Sie sind und bleiben eben der Klassiker schlechthin. Die Becherchen können aneinandergesteckt werden und somit eine lange Kette bilden. Und die Tierchen sind super, um sich selbst und andere nass zu spritzen. Kleiner Funfact am Rande: Während ich die Fotos für den Beitrag machte, wollte ich für uns als Familie von den beiden Mäusen noch Bilder machen. Da fand es der Große ganz lustig, seinen Bruder mit den Tierchen abspritzen zu wollen. Nur unglücklich, dass er das Badetier falsch herumhielt und sein eigenes Gesicht traf. Ich sag euch, das sind so herrliche Momentaufnahmen geworden! Er hat es selbst total mit Humor genommen und sich schlapp gelacht.  Aber auch das Badepuzzle kam super an, wenngleich es weniger als Puzzle denn als Boot genutzt wird und ich muss zugeben, die kleinen Bildchen sehen schon recht niedlich an der Badezimmerwand aus, wo sie nass hervorragend halten und dort gut trocknen können. Man legt es beispielsweise auf das Wasser, wo es dann schwimmt und muss zwischen all dem Schaum dann die passenden Bildchen ‘ertauchen’. Oder schnappt sie sich von der Wand. Und wir wissen alle, die Kids finden noch tausend andere Möglichkeiten, um daraus ein Spiel zu machen.


Kleine Tricks, die beim Baden und Haarewaschen helfen können.

Unser größtes Dilemma war lange Zeit (und ist es heute auch noch) das Haare waschen, wobei -toitoitoi- es den Anschein macht, dass es besser wird. Was früher überhaupt kein Problem war, artete plötzlich vollkommen aus. Er hatte Angst, Wasser in die Augen und die Ohren zu bekommen und wurde ganz hysterisch immer. Sobald die Wanne volllief, wurde geschrien und getobt. Was also tun? Wir haben uns so einiges einfallen lassen. Einige Dinge halfen gut, andere wiederum gar nicht und bei manchen klappt es an dem einen Tag und am anderen wieder nicht. Ihr seht also, Durchhalten und Ruhe bewahren ist hier die Devise. Hier kommen nun aber unsere Tipps, die immer wieder geholfen haben und auch heute noch helfen.

  • Waschlappen vor die Augen und die Ohren: Ein Grund, weshalb der Große das Baden nicht mehr mochte, war das Wasser, das womöglich in Augen und Ohren laufen könnte. Der absolute Klassiker ist deshalb der Waschlappen vor den Augen. Hier ein kleiner Tipp: ein buntes Zauberhandtuch nutzen. Die haben die ideale Größe und sehen lustig aus.
  • Mit Waschlappen Haare waschen: Aber so ein Waschlappen kann noch mehr. Denn während ein Becher voll mit Wasser schon einmal unkontrolliert durch das Gesicht laufen kann, kann man mit einem nassen Waschlappen den Schaum aus den Haaren ‘schieben’ und dabei besser kontrollieren, wohin es rinnt.
  • Tiere waschen die Haare: Gibt es ein Lieblingstier in der Wanne? Dann zackig, denn auch das kann beim Waschen helfen. Da müssen die Zehen überprüft werden, einmal mit dem Lappen unter die Arme geschaut und und und. So ein kleiner Helfer kann Wunder bewirken. Oder das Wasserspritzende Seepferdchen macht erst den Becher voll, indem eure Kids auf den Bauch drücken. So haben sie das Gefühl selbst die Kontrolle in gewisser Weise zu haben, können sich bei jedem Becher darauf vorbereiten und es macht auch einfach mal tierisch Spaß. Übrigens lenkt das Seepferdchen auch ganz entspannt ab. Während die Mäuse also versuchen die Rädchen an den Schwimmflossen zu drehen oder dem ‘spuckenden’ Pferdchen zu schauen, kann man die Haare ausspülen, sie waschen oder was eben noch so ansteht.
  • Sich Zeit nehmen: Aber und das wissen wir alle, ist Zeit wertvoll. Je mehr Zeit wir uns schon selbst einplanen, desto entspannter kann das Ganze ablaufen. Wenn wir schon mit Zeitdruck an die Sache herangehen, wissen wir schon am Anfang, wie es enden wird – gestresst und vor allem katastrophal. Also, immer nur dann Baden, wenn ihr wirklich die Geduld und Zeit dafür habt, auch kleinere und größere Diskussionen zu führen.
  • Waschlappen reden lassen: Wusstet ihr, dass so ein Waschlappen auch ein Eigenleben haben kann? Er kann tatsächlich sprechen und muss dringend mal im Gesicht alles abschlecken, um zu sehen, was es zu essen gab. Klingt komisch, kann aber sehr sehr hilfreich sein.
  • Kinder zusammenbaden lassen: Gibt es Geschwister? Hervorragend, dann alle ab in die Wanne und gemeinsam baden lassen. Seit der kleine Mann groß genug ist, baden beide nur noch zusammen. Zum einen hat es den Vorteil, dass beide direkt in einem Abwasch (im wahrsten Sinne des Wortes) sauber sind, aber auch zum anderen, dass sie sich gegenseitig beschäftigen. Sie spielen miteinander und sie können dem anderen zeigen, wie toll sie sich waschen (lassen) können. Ein kleiner Ansporn und die Vorbidlfunktion spielen euch da in die Hände.
  • Selbst waschen lassen: Selbst ist das Kind. Wenn sich der Große nicht hat waschen lassen wollen, bot ich ihm an, sich selbst zu waschen. Das wird dann natürlich nicht ganz so sauber, aber es findet so etwas wie Körperpflege statt. Außerdem stärkt es das Selbstbewusstsein und die Motorik. Win-Win-Situation.
  • Ein Ziel geben, indem man zählt: Wir kenne es alle, wenn wir das Licht am Ende des Tunnels sehen, dann fallen uns manch unangenehme Dinge sehr viel leichter. So gilt es auch bei kleinen Kindern, nur können sie die Zeit bzw. das Ende noch nicht immer so recht absehen. Wenn aber gezählt wird – entweder von 10 runter oder bis 10 hin – so fällt es leichter, die Situation auszuhalten.
  • Bobo, Connie und Co.: Euer Kind hat kleine Helden? Connie, Bobo und Co. haben für so ziemlich fast jede Situation entsprechende Folgen, Geschichten und Bücher, sodass es vielleicht helfen würde, wenn ihr euch die Geschichte gemeinsam anschaut/durchlest und somit zeigt, wie toll es sein kann und wie viel Spaß man haben kann.
  • Stillen während des Badens: Ja, gemeinsames Baden mit der Mama ist schon alleine für sich ein Anreiz. Wer stillt, kann aber auch in der Wanne erst einmal gemeinsam im Wasser ‘ankommen’, indem eben gestillt wird. Das warme Wasser dabei ganz langsam über den Rücken laufen lassen und entspannt ans Element herangehen. Kinder machen kein Drama aus Langeweile, sondern weil sie in dem Moment in Not sind und auch Baden kann etwas auslösen, dass Panik, Unbehagen oder einem anderen negativen Gefühl gleich kommt. Der sichere Hafen des Stillens ist dabei eine tolle Möglichkeit, eine Brücke zu bauen und das Ganze ruhig anzugehen.
  • Wenn nicht, dann eben nicht: Ihr habt alles ausprobiert? Nichts hat geholfen? Und euer Kind war vorher nicht gerade in einer Jauchepfütze, sondern sollte ‘nur’ das wöchentliche Bad zur Auffrischung bekommen? Dann lasst es eben. Seid nicht übergriffig, denn auch bei kleinen Kindern heißt es schon: Mein Körper, meine Entscheidung. Dann ist es eben so. Besser als etwas mit Gewalt durchzusetzen und das Vertrauen in euch und die Situation zu zerstören.

Aber nach all den Tipps, kann ich euch verraten: Es wird besser! Jawohl, der Große mag das Baden wieder (mal mehr, mal weniger) und es wird auch nicht mehr geschrien und geflucht, wenn die Haare gewaschen werden müssen. Natürlich hoffe ich jetzt, dass ich nicht DEN Fehler begann und positiv über eine Entwicklung sprach, denn wir wissen alle, was dann passieren kann. Genau, es wendet sich wieder zum Schlechten. Ha, aber ich bin wirklich guter Dinge! Und auch der Kleine ist nicht mehr aus der Wanne herauszubekommen, was dann zu einem anderen Problem führt, da es dann einen halben Weltuntergang jeden Mal gibt. Darüber denken wir jedoch heute gar nicht nach. Denkt also immer daran, egal, wie dramatisch es in der Sekunde aussieht und sich anfühlt, oft ist es nur eine Phase, die es einfach ruhig atmend und Schulter zuckend zu überstehen gilt. Und ja, ihr dürft tricksen und Lösungen suchen. Unbedingt! Lösungen, die für beide Seiten akzeptabel und sinnvoll sind. Und wenn zwei Wochen nur Katzenwäsche auf dem Plan steht, dann ist es eben so. Geht alles irgendwann vorüber. Hoffentlich.

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