MoToBe: Die Sache mit dem Namen oder die ausgewachsene Katastrophe.

Im letzten Beitrag MoToBe: It’s a boy! Endlich wissen wir, was es wird! berichtete ich euch von der freudigen Nachricht darüber, dass wir bald einen kleinen Bub daheim begrüßen dürfen. War die Frage des Geschlechts erst einmal geklärt, so sollte doch die Sache mit dem Namen ein Kinderspiel werden – so dachte ich jedenfalls. Immerhin war der Streitpunkt ja schon einmal um die Hälfte verringert worden und was sollte schon so schwierig an einem Namen sein?!

Wir sind uns einig – ist doch gut oder?

Bereits vor dem konkreten Wissen darüber, dass wir einen Jungen erwarten, hatte man sich ja schon seine Gedanken darüber gemacht, wie er oder sie einmal heißen könnte. Wann immer man etwas aufschnappte, das einem zusagte, wurde es notiert. Man überlegte, welcher Name als Baby und Kind niedlich, als Erwachsener aber dennoch seriös und angebracht wäre. Sollte es ein moderner oder klassischer Name sein? Vielleicht etwas fremdsprachiges oder doch lieber urdeutsch? Lang oder kurz? Doppelname oder ein einzelner? Fragen über Fragen, bei denen sich Herr T. und ich uns an sich einig sind. Wir möchten gerne etwas relativ klassisches, was nicht ins Englischsprachige andriftet. Zudem sollte er nicht nur aus drei Buchstaben bestehen, sollte abkürzbar sein und wenn wir uns für zwei, drei nicht entscheiden könnten, gäbe es eben mehrere Namen, sofern sie harmonsich miteinander agieren. Soweit so gut.

Hey Du – Wenn man auf keinen grünen Zweig kommt.

Schien es also eigentlich kein Problem zu sein, die Rahmenbedingungen festzumachen, ist das mit dem eigentlichen Namen jedoch eine ausgewachsene Katastrophe. Einfache Diskussionen führten schon zu kleineren Eskalationen – zugegeben, zumeist von meiner Seite aus -, die bisher noch auf keinen grünen Zweig fanden. Nun gut, es sind noch vier Monate bis zur Geburt und man kann, soweit ich informiert bin, zwei Wochen nach der Geburt noch einen entsprechenden Namen eintragen lassen. Aber ganz ehrlich, ich will nicht zwei Wochen lang nachdem unser Würmli auf der Welt ist, es noch mit Hey Du ansprechen.

Es könnte doch so einfach sein.

Dann war unsere Idee, dass wir eine Liste mit einer kleinen Auswahl machen und wenn wir unseren kleinen Schatz dann in Armen halten, wüssten wir sicherlich, welcher passen würde. Die Sache ist nur die, dass ich beinahe, nein streichen wir das beinahe, dass ich eigentlich so ziemlich alle Vorschläge, die Herr T. von sich gibt ganz grauenhaft finde. Und das Schlimmste? Andersherum geht es ihm mit meinen Einwürfen nicht anders. Wir finden diesbezüglich einfach null komma nicht zusammen. Katastrophe, sag ich euch, Katastrophe!

Der Name – Buchstaben mit viel Verantwortung.

Wer hätte gedachte, dass eine vermeintlich so einfache Sache, doch so schwierig sein kann. Was man jedoch nicht vergessen darf, ist die Tatsache, dass man mit der Namensgebung ja ebenfalls viel Verantwortung auf das Kind überträgt. Ich bin eine Verfechterin von Nomen est Omen und behaupte, dass der Name eines Kindes bzw. eines Menschen allgemein schon früh viel über seine Zukunft aussagen kann und zu einem Großteil auch aussagt. Natürlich liegt es am Ende immer auch an einem selbst, was man daraus macht und dennoch kann er eine große Bürde auf den Schultern sein und so einiges bestimmen.

Wie habt ihr es geschafft einen Namen zu finden? Oder welche Namen sind bei euch ganz hoch im Kurs?

6 Comments

  • Hahahaha! I feel you! 😁
    Zum Glück haben Matthias und ich uns schon auf Mädchen und Jungen Namen geeinigt. Auch wenn ich mir sicher bin, dass wir das wieder umwerfen werden 😀
    Was hälst du sonst von:
    Felix
    Henning
    Justus
    Julius
    Julian
    Sebastian
    Lukas
    Luca
    Leon
    Leonard
    Fiete
    Kilian
    Elias
    Jannis
    Jannik
    Bennet

    Das sind Namen, die bei uns allesamt nicht mehr in Frage kommen können, weil Verwandschaft schon so heißt oder wir jemanden kannten/kennen und unsere Kinder so einfach nicht nennen können 😀
    Yonah finde ich übrigens klasse als Namen! Außergewöhnlich aber doch easy, knackig und schön.

    Liebe Grüße,
    Ann-Vivien
    von http://www.annvivien.blog

  • Bisher müssten wir uns noch nicht mit dem Thema auseinandersetzen, aber als mein jüngster Bruder geboren wurde, war ich bereits 16 Jahre alt. Meine Mutter wollte ihn unbedingt Hans, Franz oder Peter nennen, was uns aber so überhaupt nicht gefallen hat. Meine Mutter hat uns jedoch angeboten Gegenvorschläge zu machen und diese dann auch tatsächlich in Erwägung zu ziehen.
    Mein großer Bruder und ich schlugen dann Adrian, Kilian und Ilias vor und bis dahin haben wir etwa 4 Stunden in der Küche diskutiert und hin und her überlegt. Und was soll ich sagen? Mein Bruder bedankt sich jedes Jahr an seinem Geburtstag bei uns, dass er Adrian heißt 😉

  • Bei uns war es auch nicht so einfach einen Namen zu finden, der uns beiden gut gefällt. Unser Mädchen kommt Anfang April zur Welt. Wir haben jetzt eigentlich einen der uns beiden gut gefällt und den ich schon länger gut fand (Lina) und den es auch auf Arabisch gibt (wichtig damit meine Verwandtschaft ihn aussprechen kann). Allerdings stört mich ziemlich, dass er in den Beliebtheitslisten so weit vorne ist. Bei uns in der Region scheint er jedoch nicht ganz so häufig zu sein, ich hoffe mal, dass das dann wirklich so ist. Mal sehen ob wir dabei bleiben. Vielleicht kommt ja auch noch ein zweiter etwas außergewöhnlicherer Name dazu, obwohl mein Mann findet, ein zweiter Name ist unnötig 😉

    • Oh, wie schön – erst einmal herzlichen Glückwunsch!
      Ich finde ja generell, dass Mädchennamen irgendwie einfacher zu finden sind, ich weiß auch nicht warum. Und Lina ist ein süßer Name, sehr lieblich! Aber wer weiß, vielleicht habt ihr ihn bis zur Geburt über ;). Ich hatte nämlich shcon vor Jahren einen Namen ausgesucht, in den ich total verschossen war und kann ihn jetzt nicht mehr hören ;D
      Ich wünsche Euch auf jeden Fall alles Gute!

      Allerliebst
      Sylvi

  • Hey,
    Namen zu finden ist gar nicht so einfach, das glaube ich euch gern!
    Meine Lieblinge sind immer noch Jonas, Stelios, Savvas und Emma.
    Aber gut, zum Einsatz kommen diese bei mir nicht mehr.
    Liebe Grüße!

    • Oh Stelios habe ich noch nie gehört – abgefahren!
      Ich fände ja auch Yonah toll – ist Jonas ja sehr ähnlich. Hach, ich sag Dir, das ist ein Horror mit dem Namen, man will ja auch nicht das Kind für immer brandmarken 😉

      Allerliebst
      Sylvi

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